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Energie setzt auf Jugend: Start ins Trainingslager

Energie setzt auf Jugend: Start ins Trainingslager

Mit dem jüngsten Kader der Vereinsgeschichte nimmt der FC Energie Cottbus den anstrengendsten Teil der Vorbereitung auf die neue Saison der 2. Fußball-Bundesliga in Angriff.

Cottbus. Nach den Fitnesstests, medizinischen Untersuchungen sowie dem öffentlichen Training beim „Kiebitztag“ reisen die Lausitzer am Montag ins Lauftrainingslager nach Rothenburg an der Fulda.

Angesichts der Abgänge von Leistungsträgern wie Torhüter Gerhard Tremmel, Ovidiu Burca, Stanislaw Angelow, Leonard Kweuke sowie des spielstarken Stiven Rivic, der für geschätzte 800 000 Euro nach Kaiserslautern wechselte, setzt Energie nicht ganz freiwillig mehr denn je auf jugendliche Unbekümmertheit. Youngster wie der neue Torhüter Thorsten Kirschbaum, der vom Drittligisten SV Sandhausen kam, oder der Dortmunder Amateur-Kapitän Uwe Hünemeier sollen künftig das Gesicht der Mannschaft prägen. „Die Arbeit mit jungen Spielern ist die einzige Chance für einen Verein wie Energie Cottbus. Einen 1,6-Millionen-Transfer können und wollen wir einfach nicht stemmen“, rechtfertige Trainer Claus-Dieter Wollitz den „drastischen“ Jugendstil.

Nach dem neunten Platz in der zurückliegenden Spielzeit setzte Wollitz die Erwartungen ganz bewusst bescheiden an. „Wir wollen besser abschneiden als in der vergangenen Saison“, sagte der Coach beim öffentlichen Training vor etwa 3000 Fans am Samstag im Stadion der Freundschaft. Rückschläge aufgrund der geringen Profi-Erfahrung vieler Spieler hat er dabei einkalkuliert. „Wir können von den jungen Spielern nicht erwarten, dass sie 34 Partien auf hohem Niveau spielen“, erklärte Wollitz.

„Zwei bis drei Verstärkungen“ hat der Energie-Trainer noch auf seinem Wunschzettel. Gute Chancen auf einen Vertrag besitzt 31- jährige Torhüter René Renno vom VfL Bochum. Der gebürtige Berliner absolvierte in den vergangenen Tagen ein Probetraining in Cottbus. Der Österreicher Markus Obernosterer von Wacker Innsbruck, der sich ebenfalls für einen Vertrag empfehlen will, muss dagegen erst noch beweisen, dass er die erhoffte Verstärkung im offensiven Mittelfeld werden kann.

Im Lauftrainingslager in Rothenburg soll nun vor allem an der Kondition gearbeitet werden. Allerdings gab es bereits an den ersten Trainingstagen in Cottbus mehrere Verletzte zu beklagen. Der japanische Neuzugang Takahito Soma konnte bei der öffentlichen Teamvorstellung ebenso nicht am Mannschaftstraining teilnehmen wie Marvin Gladrow, Marc-André Kruska, Dennis Sörensen und Jiayi Shao.

dpa

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