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Energie stoppt Talfahrt - Fenin geht es besser

Energie stoppt Talfahrt - Fenin geht es besser

Rok Kronaveter hat für Energie Cottbus die schwarze Serie von fünf sieglosen Spielen in Serie beendet. Der 24-jährige Slowene köpfte am Sonntag den Siegtreffer bei FSV Frankfurt zum verdienten 1:0 (0:0)-Sieg der Lausitzer am Main, 46 Sekunden nachdem er eingewechselt worden war.

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Frankfurts Björn Schlicke (M) nimmt dem Cottbuser Jules Reimerink (r) den Ball ab.

Quelle: Roland Holschneider.

Frankfurt/Cottbus. Mit der Niederlage sind die Frankfurter, zu Hause weiter ohne Sieg, in der Abstiegszone der 2. Fußball-Bundesliga angekommen. Cottbus hat wieder obere Tabellenregionen im Visier und die Talfahrt gestoppt. „Das war das Erfolgserlebnis, nach dem wir gelechzt hatten“, sagte Energie-Torhüter Thorsten Kirschbaum, der trotz einer Augenentzündung spielte.

Vor lediglich 4262 Zuschauern hatten sich beide Mannschaften lange nur abgetastet und nichts riskiert. Torchancen blieben Mangelware. Zwei hochkarätige Möglichkeiten für Energie vergaben Leonardo Bittencourt (55.), als der Brasilianer Geldson auf der Linie gerettet hatte, und Dimitar Rangelow (67.), der nach seiner Gelb-Rot-Sperre wieder auflaufen konnte. Kronaveter erlöste dann die Cottbuser in der 86. Minute. Sein erster Ballkontakt nach einer Vorlage von Rangelow reichte zum einzigen Treffer. Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz nahm nach dem Spiel die Huldigungen der mitgereisten Energie-Fans in Empfang.

„Der Sieg war enorm wichtig. Von unseren Schultern ist eine große Last gefallen“, atmete Energie-Spieler Christopher Schorch auf. „Die Idee zur Einwechslung von Kronaveter kam von meinem Co-Trainer. Wenn man die Chancenverteilung sieht, haben wir verdient gewonnen, ohne ein großes Spiel gemacht zu haben. Die wichtige Erkenntnis heute: Das Team wollte aus dieser schwierigen Situation gemeinsam rauskommen“, freute sich Wolliztz über diesen Nachmittag in Frankfurt.

Gute Nachrichten auch von Martin Fenin: Nach seiner Hirnblutung befindet sich der Energie-Spieler auf dem Weg der Besserung. Der 24 Jahre alte Tscheche bleibt vorerst im Krankenhaus, sein Zustand ist stabil, teilte der Club am Sonntag auf seiner Internetseite mit. „Unser Mannschaftsarzt Dr. Koch hat mit ihm gesprochen. Es ist soweit erst einmal alles okay“, sagte Vereinssprecher Lars Töffling der „Lausitzer Rundschau“. „Im Moment sieht es so aus, als gäbe es keine Folgeschäden“, sagte Wollitz in Frankfurt.

Fenin, der am Samstag mit einer Hirnblutung ins Cottbuser Carl-Thiem-Klinikum eingeliefert worden war, werde weiter stationär behandelt, erklärte Töffling. Für die nächsten Tage seien zusätzliche Untersuchungen geplant. Nach Vereinsangaben sind auch die Eltern von Fenin nach Cottbus gereist, um ihrem Sohn zur Seite zu stehen.

dpa

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