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Energie taumelt - Wollitz: „Ziehe Linie durch“

Energie taumelt - Wollitz: „Ziehe Linie durch“

Der Rückrunden-Fehlstart ist perfekt, Bundesliga-Absteiger Energie Cottbus taumelt Richtung Tabellen- Keller. Doch Trainer Claus-Dieter Wollitz sieht trotz drei Pleiten zum Auftakt der 2. Halbserie, trotz 1:5 Toren und des Absturzes in der Tabelle keine Zeichen einer sportlichen Fehlentwicklung.

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Der Chefcoach von Energie Cottbus, Claus-Dieter Wollitz.

Quelle: dpa

Cottbus. „Wir sind aber auf dem richtigen Weg und ich lasse mich nicht beirren. Wir dürfen uns nicht verrückt machen lassen“, erklärte der Chefcoach nach dem O:1 am 20. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga bei Greuther Fürth. Auch dass Energie zum zweiten Mal nacheinander durch ein Last-Minute- Tor bezwungen wurde, wertet Wollitz nicht als Alarmsignal: „Was gegenwärtig nicht stimmt, sind die Resultate, wir haben eine Ergebniskrise.“

Dabei hatten die Cottbuser durchaus die Möglichkeiten, wenigstens einen Punkt aus Fürth zu entführen, doch vor allem Leonard Kweuke sündigte mit der Chancenverwertung. Trotzdem stellt sich Wollitz hinter die Mannschaft: „Wir haben zu Saisonbeginn den totalen Umbruch gewagt. Das braucht natürlich Zeit und klappt nicht von heute auf morgen. Ich habe der Mannschaft in der Auswertung gesagt, dass noch viel Arbeit auf uns wartet, aber auch deutliche Fortschritte erkennbar sind.“ Auch den eigenen Stil will der Chefcoach, dessen Aufholjagd-Kampfansage Richtung 1. Liga total nach hinten losgegangen ist, nicht ändern: „Ich ziehe meine Linie hier durch, auch wenn das noch etwas Zeit braucht.“ Dafür bekam Wollitz am Wochenende von der Vereinsführung nochmals den Rücken gestärkt.

Dennoch spürt auch Wollitz, dass er und seine Profis vor dem nächsten Heimspiel am Samstag gegen Koblenz unter großem Druck stehen. Die Koblenzer mit Ex-Energie-Coach Petrik Sander, die nach einem überraschenden 1:0-Sieg gegen Düsseldorf mit 16 Punkten derzeit auf Relegationsplatz 16 stehen, könnten mit einem Erfolg in Cottbus die Lausitzer wieder mitten in den Abstiegskampf hineinziehen. „Jeder weiß, dass die Partie sehr wichtig für uns ist, wir die Kurve kriegen müssen, um wieder in ruhigeres Fahrwasser zu kommen“, erklärte Wollitz. Energie steht weiter bei 23 Punkten.

Wie lange die Pause für Verteidiger Alexander Bittroff dauern wird, der sich in Fürth am rechten Knie verletzte, ist noch ungewiss. „Alex wird am Montag untersucht, doch wir haben die Hoffnung, dass es nicht so schlimm ist, wie es erst den Anschein hatte“, berichtete Wollitz. Gegen Koblenz werden auch wieder die zuletzt angeschlagenen Stanislaw Angelow und Daniel Ziebig sowie der in Fürth gesperrte Ovidiu Burca zurückerwartet.

Frank Kastell, dpa

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