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Engelsdorf und SSC-Volleyballerinnen siegen in der Regionalliga - TSV verliert gegen Dresden

Engelsdorf und SSC-Volleyballerinnen siegen in der Regionalliga - TSV verliert gegen Dresden

Im Endspurt um die vorderen Tabellenplätze in der Volleyball-Regionalliga bleibt es spannend. Der TSV Leipzig unterlag am Sonnabend in eigener Halle dem Dresdner SSV II mit 1:3. Lok Engelsdorf siegte gegen Chemnitz klar mit 3:0. In Thüringen schmetterte der SSC Leipzig die Damen von Post Gera mit 3:1 nieder.

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Angriff des TSV Leipzig 76: Corinna Schulze (rotes Trikot) schlägt den Ball vorbei am Block der Dresdnerinnen.

Quelle: Robert Nößler

Leipzig/Gera. Damit belegen die Leipziger Mannschaften die Tabellenplätze zwei, vier und fünf.

Das letzte Heimspiel in der Saison 2009/2010 sollte für die Damen des TSV Leipzig kein gutes werden. Die Partie in der Sporthalle Stuttgarter Allee begann ausgeglichen. Ein spannender Schlagabtausch ließ keiner Mannschaft mehr als einen Zwei-Punkte-Vorsprung.  Doch beim 23:23 zeigten die Damen aus der Landeshauptstadt besser Nerven, entschieden den ersten Durchgang mit 25:23 für sich.

Ein erwartetes Aufbäumen im folgenden Satz ließen die Leipzigerinnen vermissen. Der DSSV agierte nun nach Belieben, auch mehrere Auswechslungen von Trainer Peter Erdmann halfen nicht. 25:11 musste sich der TSV im zweiten Akt geschlagen geben.

Nun wurde die Mannschaft des TSV wach. Es entwickelte sich wieder ein ähnlich spannendes Spiel wie im ersten Satz. Die Leipzigerinnen zeigten aber mehr Einsatz und Biss. Lange Ballwechsel konnte die Heimmannschaft für sich entscheiden und hatte dann auch das bessere Ende mit 25:23 für sich.

Doch die Hoffnung, das Spiel noch zu drehen, hielt nur bis zur Mitte des vierten Satzes. Danach ließ der TSV jeglichen Kampfgeist vermissen. Ein ums andere Mal scheiterte der eigene Angriff am Block der Dresdnerinnen. Nach 86 Spielminuten war die zweite Heimniederlage der Saison besiegelt. 

Zwischen Lok Engelsdorf und dem Chemnitzer PSV entwickelte sich von Beginn an ein ausgeglichenes Spiel , das zunächst von den Außenangreifern beider Teams dominiert wurde. Als der Block der Gastgeberinnen schließlich die stärkste Chemnitzer Angreiferin Anne Müller besser in den Griff bekam, ließ sich der bis dahin knappe Punktvorsprung erfolgreich verteidigen und letztlich vorentscheidend über das 21:16 zum 25:19-Satzgewinn ausbauen.

Die 4:1- und 9:5-Führung im folgenden Durchgang führte dazu, dass die Aktionen der Heimmannschaft an Stabilität gewannen und auch die bis dahin kaum eingesetzten Mittelblocker Angriffspunkte erzielen konnten. Trotzdem schmolz der Vorsprung und die nie aufsteckenden Chemnitzerinnen gingen 13:11 in Führung. Der Satz drohte beim 15:17 aus der Sicht der Leipzigerinnen zu kippen. Erfolgreiche Einwechslungen stabilisierten in dieser Phase das Engelsdorfer Spiel entscheidend. Im Angriff waren es taktisch kluge Linienschläge, die neue Herausforderungen für die Chemnitzerinnen schufen. Die eingewechselte Anna Störmer legte mit einer Aufschlagserie den Grundstein für den 25:23-Satzerfolg.

Die gefährlichen Aufschläge der Engelsdorferinnen setzten den CPSV im dritten Durchgang immer stärker zu. Diesem Druck waren die Gäste nicht mehr gewachsen. Während sich Lok nahezu in einen Rausch spielte, brach beim CPSV, die bis dahin so viel in dieses Spiel investiert hatten, alles zusammen. Das 25:13 besiegelte den 3:0 Erfolg für Lok Engelsdorf.

Der erste Satz zwischen dem SSC Leipzig und Post Gera war hart umkämpft. Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Erst in der Schlussphase arbeiteten sich die Leipzigerinnen eine 24:21-Führung. Diese reichte aber nicht aus und Gera drehte den Satz noch zu seinen Gunsten.

Der SSCL lies sich davon jedoch nicht entmutigen und führte im zweiten Akt schnell mit 5:0.Diese Führung konnte bis zum 21:15 noch ausgebaut werden. Als Gera auch in dieser Phase nicht aufsteckte und zum 20:21 aufschloss, stand der Satz auf der Kippe. Mit Glück und Kampf konnten die Leipzigerinnen den Satz jedoch für sich entscheiden.

Im dritten Durchgang boten die Gäste aus Sachsen ihre beste Leistung. Alle Angreiferinnen konnten sich positiv in Szene setzen und es gelang, Gera mächtig ins Wanken zu bringen. Da diese sich jedoch im Verlauf des Satzes steigerten, wurde es ein spannender Schlagabtausch, bei dem um jeden Punkt hart gekämpft wurde. Am Ende entschieden einige gelungene Blockaktionen diesen Satz für den SSCL.

Noch immer steckten die Gastgeberinnen nicht auf und versuchten im vierten Durchgang den Tie-Break zu erzwingen. Mit 15:10 führten die Thüringerinnen noch in der Satzmitte. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, wenig Eigenfehlern und druckvollen Angriffsaktionen schafften es die Damen des SSCL schließlich den Vorsprung aufzuholen und das Spiel mit 3:1 für sich zu entscheiden.

Anne Grimm

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