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Engelsdorfer Volleyballerinnen träumen vom Aufstieg in die Zweite Bundesliga

Engelsdorfer Volleyballerinnen träumen vom Aufstieg in die Zweite Bundesliga

Mit großen Erwartungen starten die Volleyballerinnen von Lok Engelsdorf morgen in die Drittliga-Saison. "Wir wollen unseren dritten Platz bestätigen, würden uns aber nicht dagegen wehren, wenn mehr herausspringt", sagt Trainer Ronny Lederer.

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Konzentrierter Blick auf das Spielobjekt der Begierde: Lok-Zuspielerin Christina Heinze.

Quelle: Christian Nitsche

Heißt: Es wird von Rang eins und dem sofortigen Aufstieg geträumt. Der 29-Jährige hält Augsburg und Schwabing für die schärften Rivalen. "Die haben sich verstärkt und bereits formuliert, dass sie hoch wollen. Aber auch wir gehen nach ordentlicher Vorbereitung optimistisch an die Sache ran."

Sein Team absolvierte beim Pokal-2:3 gegen Zweitligist Chemnitz eine gelungene Generalprobe. Engelsdorf verzichtete auf prominente Neuverpflichtungen, integrierte lediglich zwei Nachwuchsspielerinnen in den 13-Frau-Kader, konnte aber alle Leistungsträgerinnen halten und besitzt eine harmonierende Mannschaft.

Die muss morgen zum Auftakt (18.30 Uhr, Gymnasium Engelsdorf) gegen Planegg Vollgas geben, denn der Kontrahent belegte zuletzt direkt hinter Lok Rang vier und wurde zweimal nur knapp bezwungen (3:1 und 3:2). "Das wird kein Selbstläufer", weiß Lederer, zumal Spielführerin Denise Schmidt an den Folgen einer Knieverletzung laboriert, noch nicht springen darf und statt wie gewohnt im Mittelblock nur als Libero eingesetzt werden kann.

Volleyball-Abteilungsleiter Norman Thomas bestätigte, dass im Verein derzeit die Weichen für die 2. Liga gestellt werden. "Die Sponsoren haben uns die Treue gehalten, der Etat wurde leicht aufgestockt", so der Teammanager, "aber bei einem Aufstieg würden wir allein für die Lizenz-Anforderungen deutlich mehr Geld brauchen, und das ist in einer Randsportart schwer aufzutreiben." Das jetzige Budget-Plus fließe nicht ins Team, das keine Aufwandsentschädigungen erhält. "Wir investieren in den Nachwuchsbereich, werden die ehrenamtlichen Übungsleiter etwas besser honorieren."

Wermutstropfen bei der Talente-Förderung: Die über eine Kooperation für den SCC Leipzig startende Regionalliga-Mannschaft wechselte zu den L.E. Volleys. "Das tat weh", gesteht Thomas, "wir wollten sie in den Verein zurückholen, unter der Maßgabe, dass unsere besten Nachwuchsspielerinnen eingesetzt werden." Das scheiterte am Widerstand des Teams. Trainer Lutz Feichtinger: "Wir wären bei Lok das Sprungbrett für die 3. Liga gewesen, hatten aber 15 Spielerinnen und hätten einige abgeben müssen." Im Klartext: Die Regionalliga-Frauen, die sich auch privat verstehen, hätten in der bisherigen Formation nicht zusammenspielen können. Sie gingen auf Vereinssuche, wurden bei den L.E. Volleys fündig. Feichtinger und Thomas betonten, sich "im Guten" getrennt zu haben, auch wenn dies für Lok bedeutet, dass die Anschluss-Kader weiterhin nur in Liga fünf schmettern. Steffen Enigk

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.10.2013

Steffen Enigk

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