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Engelsdorfer Zweitliga-Volleyballerinnen: "Gute Signale aus allen Richtungen"

Engelsdorfer Zweitliga-Volleyballerinnen: "Gute Signale aus allen Richtungen"

Die Weichen sind gestellt. Am Sonnabend starten die Volleyballerinnen von Lok Engelsdorf mit Dampf gegen den VC Offenburg in ihre erste Zweitliga-Saison. Trainer Ronny Lederer hatte das Team vor zwei Jahren in Liga drei übernommen, kam vom Liga-Konkurrenten Grimma.

Leipzig. Der impulsive Coach lebt mit Spielerin Denise Schmidt zusammen und setzt auf Teamgeist in seinem Frauenbetrieb.

LVZ:

Den ersten Dämpfer hat es schon in der Qualifikation zum Regionalliga-Pokalfinale gegeben. Was lief schief?

Ronny Lederer:

Dämpfer würde ich es nicht nennen. Wir haben viel geprobt und gute Ansätze gezeigt. Aber die Spielerinnen haben noch nicht das abgerufen, was sie können.

Haben Sie mit Engelszungen geredet -

Klartext, wie immer. Defizite gibt es noch im Zusammenspiel, daran arbeiten wir intensiv. Romane sind auf dem Parkett nicht gefragt, es muss über kleine, effektive Absprachen funktionieren. Diese Lesart entwickelt sich von Partie zu Partie, da bin ich mir sicher.

Im Aufgebot fehlt die spanische Schmetterkünstlerin Cristina Vilabrille. Warum?

Sie hat von sich aus abgesagt. Den intensiven Trainingsaufwand für die zweite Liga kann sie wegen ihres Jobs und eines geplanten Studiums nicht leisten.

Dafür kamen mit Nora Ebert und Sandra Peter zwei neue Spielerinnen - aus Grimma. Was bringen beide mit?

Sie sind sowohl spielerisch als auch menschlich eine echte Verstärkung. Von unseren insgesamt vier zweitligaerfahrenen Spielerinnen erwarte ich, dass sie für Stabilität und Übersicht sorgen.

Das Derby gegen Grimma wird ein heißes?

Für mich ist es ein Spiel wie jedes andere. Man kennt und respektiert sich. Natürlich ist in so einer Begegnung immer ein bisschen mehr Spannung dabei und die Stimmung etwas heißer als üblich.

Was zeichnet die Mannschaft aus?

Es herrscht ein ausgesprochen guter Teamgeist. Jede weiß, wie die andere zu nehmen ist - bei Frauen ja nicht immer selbstverständlich. Auch in der Vorbereitung lief alles sehr gut. Das passt.

Wie heißt Frau Kapitän?

Sandra Kirsche. Die Mannschaft hat sie gewählt.

Sind alle Damen gesund und munter?

Josefine Seifert hat sich beim Turnier in Erfurt am Knie verletzt. Sie ist in zuverlässigen Händen der Physiotherapeuten. Wir sind guter Dinge, dass sie bald wieder einsteigen kann. Ansonsten sind alle fit.

Wohin steuert die Lok im Neuland?

Wir wollen unsere Leistung abrufen, immer ans Limit gehen. Wir müssen uns nicht verstecken. Einmal in Liga zwei angekommen, wollen wir uns dort etablieren.

Wie haben Sie Ihren Tank im Sommer aufgefüllt?

Wir waren zwei Wochen an der Ostsee.

Da spielte doch Beachvolleyball sicher eine Hauptrolle.

Nein. Es ging ganz ohne Volleyball. Der Rest der freien Zeit ging für die Saisonorganisation drauf. Telefon und Computer waren im Dauereinsatz.

Aus der ersten Reihe wird sich um die Talente gekümmert. Ein Erfolg versprechendes Projekt?

Auf jeden Fall. Im Stützpunkt trainieren gute Nachwuchsspielerinnen, die das Zeug haben, höherklassig zu spielen. Aus der eigenen Jugend stehen aktuell Franziska Trapp und Emily Langguth mit im Bundesliga-Aufgebot. Da kommen laute Signale, aber nicht nur aus diesem Bereich. Gute Signale kommen aus allen Richtungen.

Grenzen Sie es bitte ein -

Vom Gesamtverein wurde sehr gute Arbeit geleistet, sonst wäre das Ganze überhaupt nicht zu stemmen. Auch die Sponsoren sind eine Bank. Der Etat von 30 000 Euro wird komplett durch unsere Volleyball-Partner getragen.

Die Fangemeinde hat sich stetig entwickelt. Was geht da noch?

Ich denke, sehr viel und hoffe, dass die Kulisse immer größer wird. Die Heimspiele haben immer von der lautstarken Unterstützung von außen gelebt.

Wie interpretieren Sie das Vereins-Credo "Die Lok, die niemand bremsen kann"...

Wir Volleyballer haben den Slogan kreiert: "Krimi statt Sportschau." Am Sonnabend, 18.30 Uhr, geht's los.

 

Aufgebot

Außenangriff: Melanie Kuhrig (1,80 m/23 Jahre), Emily Langguth (1,80/17), Lisa Müller (1,78/23), Sandra Peter (1,82/27). Diagonal: Josefine Seifert (1,80/25/. Mittelblock: Nora Ebert (1,82/26), Sandra Kirsche (1,80/32), Denise Schmidt (1,82/26), Corinna Schulze (1,85/28). Zuspiel: Christina Heinze (1,69/24), Franziska Trapp (1,79/18). Libero: Beate Hein (1,68/30).

Trainer: Ronny Lederer (30). Co-Trainer: Christopher Louisgang (24), Jana Suswedyk (24). Physio: Lisa Koßmann (23). Teammanager: Norman Thomas (37).

Heimspiele bis Jahresende

20. 9., 18.30 Uhr: Lok Engelsdorf - VC Offenburg

27. 9., 18.30 Uhr: Lok Engelsdorf - Volleys TV Holz

25. 10., 18:30 Uhr: Lok Engelsdorf - Sonthofen

9. 11., 15 Uhr: Lok Engelsdorf- Straubing

22. 11., 18.30 Uhr: Lok Engelsdorf - Vilsbiburg II

6. 12., 18.30 Uhr: Lok Engelsdorf - VV Grimma

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.09.2014

Kerstin Förster

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