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Erfurt Favorit im 126. Thüringenderby gegen Jena

Erfurt Favorit im 126. Thüringenderby gegen Jena

Fußball-Drittligist FC Rot-Weiß Erfurt geht als Favorit in das 126. Thüringenderby gegen den FC Carl Zeiss Jena. Wenn die beiden Thüringer Traditionsvereine an diesem Samstag (14 Uhr) im Erfurter Steigerwaldstadion aufeinandertreffen, geht es zwischen beiden Vereinen erneut um die Rolle der Nummer eins im Freistaat.

Jena. „Ich sehe uns vor dem Spiel als klaren Außenseiter. Aber wir wollen für eine Überraschung sorgen und mit einem Sieg im Gepäck wieder nach Hause fahren“, sagte Jenas Trainer Jürgen Raab am Freitag. Dabei müssen die Jenaer erneut auf ihre komplette Innendeckung verzichten, denn Moses Sichone, Tim Wuttke und Marco Riemer werden ausfallen. Lediglich bei Alexander Voigt besteht Hoffnung, dass er zum Kader gehören wird. Viele Möglichkeiten zum umstellen haben die Jenaer nicht, deswegen wird vermutlich die identische Formation wie zuletzt beim 0:0 gegen Schlusslicht VfR Aalen auflaufen.

Verletzungssorgen machen auch Erfurts Chefcoach Stefan Emmerling zu schaffen. Angeschlagen sind neben Angreifer Tino Semmer (Gehirnerschütterung) auch Jens Möckel (Adduktorenprobleme), Kapitän Rudi Zedi (Fußprellung) und Denis-Danso Weidlich (Wadenprobleme). „Wir müssen abwarten, wer zum Spiel dann einsatzfähig ist“, sagte Emmerling, der mit seinen Erfurtern auf eine stolze Heimbilanz in dieser Saison zurück blicken kann. Dreimal gewann Rot-Weiß in Serie. „Wir nehmen diesen Fakt zur Kenntnis, wissen aber auch, dass jede Serie irgendwann endet“, erklärte Raab, dessen Team sechs Spiele in Serie ohne Sieg ist.

Optimistisch wird in Erfurt mit 12 000 Zuschauern gerechnet. Allerdings werden wohl weniger Fans den Weg ins Stadion finden, denn selbst das Jenaer Kartenkontingent von 2500 Tickets war bis Freitag noch nicht aufgebraucht. „Wir wollen unseren Fans etwas zurückgeben, freuen uns deswegen sehr auf die Unterstützung“, sagte Raab.

In 126 Derbys zwischen Jena und Erfurt seit 1903 liegt der FC Carl Zeiss in der Bilanz knapp mit 47:46 Erfolgen vorn. Mit einem Sieg könnte Rot-Weiß den Ausgleich schaffen. „Für uns und unsere Fans ist es das wichtigste Spiel des Jahres“, sagte Erfurts Club-Präsident Rolf Rombach. In der Tabelle stehen die Landeshauptstädter mit zehn Punkten zwei Zähler vor Jena. „Für uns wird es jetzt langsam Zeit, in den zweistelligen Punktebereich zu kommen“, meinte Jenas Kapitän Carsten Nulle.

dpa

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