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Erneute Pleite der L.E. Volleys: Trainer Steffen Busse wirft hin

2. Volleyball-Bundesliga Erneute Pleite der L.E. Volleys: Trainer Steffen Busse wirft hin

Vierte Niederlage in Folge, Minuskulisse von 165 Zuschauern in der Leppi, Rutsch auf Tabellenrang fünf in Liga zwei und eine personelle Konsequenz: Die L.E. Volleys haben gestern Abend mit 0:3 gegen Mainz den Kürzeren gezogen. Danach wurde öffentlich, dass Trainer Steffen Busse sein Amt zur Verfügung stellt, auf eigenen Wunsch.

Steffen Busse verlässt die L.E. Volleys.

Quelle: Christian Modla

Vierte Niederlage in Folge, Minuskulisse von 165 Zuschauern in der Leppi, Rutsch auf Tabellenrang fünf in Liga zwei und eine personelle Konsequenz: Die L.E. Volleys haben gestern Abend mit 0:3 (19:25, 23:25, 11:25) gegen Mainz den Kürzeren gezogen. Danach wurde öffentlich, dass Trainer Steffen Busse sein Amt zur Verfügung stellt, auf eigenen Wunsch.

„Die Entscheidung hat nichts mit dem Spiel zu tun, es ist keine Kurzschluss-Reaktion. Er hat mich schon im Vorfeld informiert, dass er seinen Vertrag nicht verlängern wird. Dafür Respekt. Er ist für sich zu dem Urteil gelangt, dass er seinen anspruchsvollen Job, seine Familie und die Trainer-Verantwortung nicht mehr so unter einen Hut bringen kann , wie es für diese Aufgabe notwendig ist“, sagte Volleys-Präsident Manfred Wiesinger, dessen Coach fast sieben Jahre die Mannschaft lenkte und leitete und 2014 den Meistertitel feierte. Doch mit den Dauer-Problemen (Spieler erhalten kein Geld, Verletzungen, Hallenfrage) kam wohl auch schleichend der Abschiedsgedanke. Mehrfach hatte der ehemalige Nationalspieler seinen Unmut kundgetan.

Nach einem „grusligen Spiel, einem richtigen Tiefpunkt für uns“, wie Wiesinger erklärte, sind die Leipziger nun auf der Suche nach schnellem Ersatz auf dem Trainerposten. Gelingt das nicht, steht Busse bis Saisonende zur Verfügung. „Das hat er versprochen.“

Lange Gesichter in der City, dafür helle Begeisterung in Engelsdorf bei den Dinter-Volleyballerinnen. Sie gewannen für ihre Lieben am Valentinstag mit 3:2 (19:25, 25:19, 18:25, 25:21, 17:15) gegen VCO Dresden und beglückten 223 Fans. „Das war eine Mega-Teamleistung. Alle waren motiviert und wollten gewinnen. Nachdem es im dritten Satz nicht so lief, hat sich die Mannschaft wieder reingekämpft“, lobte Lok-Coach Ronny Lederer die starke Vorstellung. Klar, dass das Verlassen der Abstiegsränge gefeiert wurde. Sekt statt Selters, Nachschub flexibel gestaltet.

Kerstin Förster

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