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Erste Dämpfer für Leipziger Volleyball-Zweitligisten

Erste Dämpfer für Leipziger Volleyball-Zweitligisten

Während die Papas gute Miene zur vergeigten Partie versuchten, wollten Clara (14 Monate) und Claas (1 Jahr) am späten Sonntagnachmittag nur auf Händen getragen werden.

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Noch nicht griffig genug: Jan Günther (M.) und Christoph Helbig stellen den Block gegen Sebastian Wenniger vom ASV Dachau.

Quelle: bley

Leipzig/Dresden. Die Sprösslinge von Christoph Helbig und Erik Wichert hatten quietschvergnügt gut zwei Stunden lang im L.E. Volleys-Kindergarten im hinteren Teil der Grube-Halle verbracht, freuten sich nun auf Familienspaß und interessierten sich null für den 2:3 (25:19, 22:25, 25:20, 17:15, 11:15)-Dämpfer der Zweitliga-Größen gegen den Dauerrivalen Dachau. Nach gelungenem 3:0-Saisonstart des Meisterteams aus der Heldenstadt am Feiertag gegen Friedrichshafen war die Sonntagsvorstellung vor 305 Fans eher dürftiger Natur.

"In der Gesamtheit des Spiels gibt es einige Defizite, auch müssen wir uns die Sicherheit am Ball noch erarbeiten", sagte Christoph Helbig, wechselhafter Debütant und alter Bekannter in Personalunion. Der 30-Jährige hatte schon beim VC Leipzig, dann beim CV Mitteldeutschland im Oberhaus geschmettert. Seine Position bei den Volleys sieht der Produktmanager (spreadshirt) "Richtung Notanker", wenn es personell klemmt, auch auf fremder Position den Mann zu stehen. Gestern beispielsweise galt es, den angeschlagenen Eugen Bakumovski zu vertreten.

Mit Sonne im Herzen kamen die Vereins-Treuen und einige von ihnen trommelten, was das Zeug hielt. Der erste Satz machte Appetit auf mehr, auch bei Constanze Vilser. Die Partnerin von Physio Felix Jende feierte im Trubel ihren 35. Geburtstag, wurde von Präsident Manfred Wiesinger zu Kaffee und Kuchen eingeladen. "Hoffen wir auf einen Sieg, das wäre ein schönes Geschenk", meinte die Mama von Gustav (2).

Durchgang zwei begann Erfolg versprechend, doch das bessere Ende hatten die Gäste für sich. "An dieser Stelle haben wir die Partie verloren. Das war der Knackpunkt", schätzte Volleys-Trainer Steffen Busse bedient ein und legte nach: "Es gab Phasen, da haben wir nichts auf die Reihe bekommen. Aber das ist der aktuelle Zustand der Mannschaft. Viel funktioniert noch nicht so flüssig, technische Fehler häufen sich." Zum besten Spieler auf Leipziger Seite wurde Sebastian Hähner von Gäste-Coach Klaus Dammann gewählt.

Nach vollbrachter Netzarbeit hat Delitzsch (3:1 gegen Fellbach) die Tabellenspitze übernommen. Das Busse-Team rangiert mit einem Spiel weniger auf Platz sieben. Derby-Zeit ist am 7. November in der Grube-Halle.

Lange Gesichter statt Strahlen über die hübschen Ohren gab es bei den Engelsdorfer Lok-Frauen. Sie wollten den Schwung von zwei Heimsiegen mit nach Dresden nehmen, unterlagen jedoch am Sonnabend beim VCO 1:3 (27:25, 12:25, 15:25, 22:25). Das Unheil hatte bereits tags zuvor seinen Lauf genommen. Kapitän Sandra Kirsche (32) zog sich im Abschlusstraining eine Knöchelabsplitterung zu.

"Sie muss vier Wochen pausieren, dann folgt Reha", informierte Abteilungsleiter Norman Thomas, dessen Freundin Josefine Seifert (Knie) bereits im Engel-Lazarett ausharren muss. Somit fehlten Trainer Ronny Lederer die Alternativen in der Team-Taktik und den Damen der unbedingte Erfolgswille. Zwar wurde Satz eins gut über die Runden gebracht, doch dann klappte so gut wie nichts mehr. Dagegen feierten die Grimmaer Frauen einen 3:2-Sieg in Chemnitz.

L.E. Volleys: Hähner, Roscher, Freese, Günther, Rascher, Ivenz, Metelskiy, Wichert, Helbig, Glöckner.

Engelsdorf: Ebert, Hein, Heinze, Kuhrig, Langguth, Müller, Peter, Schmidt, Trapp, Schulze.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 06.10.2014

Kerstin Förster

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