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Erster Turniersieg für Judoka Heide Wollert nach Olympia

Erster Turniersieg für Judoka Heide Wollert nach Olympia

Lissabon ist ein gutes Pflaster für Heide Wollert. In der portugiesischen Hauptstadt errang die Leipziger Judoka 2008 den Europameistertitel. Fast genau fünf Jahre später platzte nun bei der 31-Jährigen auch im nacholympischen Jahr der Knoten.

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Heide Wollert beim Olympia-Empfang im August 2012 auf dem Leipziger Markt.

Quelle: Christian Nitsche

Erstmals nach ihrem enttäuschenden Vorrunden-Ausscheiden bei den Olympischen Spielen in den London und dem anschließenden Wechsel vom Halbschwer- zurück ins Mittelgewicht gewann die ehemalige Hallenserin ein stark besetztes internationales Turnier. Mit vier siegreich gestalteten Kämpfen setzte sie sich beim A-Turnier European Open gegen 16 europäische Gegnerinnen und eine afrikanische Kämpferin im 70-Kilo-Limit durch.

"Einen Tag nach einem Wettkampf ist man immer etwas schlapp. Aber es geht mir gut - wie immer nach Erfolgen", sagte die Leipzigerin gestern am Telefon. Alle vier Kämpfe gegen eine Russin, zwei Spanierinnen und eine Israelin gewann sie vorzeitig mit vollem Punkt (Ippon) oder zwei halben Punkten (Wazari). Besonders wichtig war ihr der Erfolg im zweiten Kampf gegen die Spanierin Bernabeu, gegen die sie in der Vorwoche in Madrid unglücklich durch Disqualifikation verloren hatte. "Dort hatte Heide schon fast gewonnen, als ihre Wertung zurückgenommen wurde, weil sie die Gegnerin angeblich ans Bein gefasst hatte. Da war sicher auch eine Menge Heimvorteil mit dabei", sagte Stützpunkttrainer Markus Jähne.

Heide Wollert ist froh über den ersten Turniersieg in der neuen Gewichtsklasse: "Ich habe mich auch schon zuletzt gut gefühlt, aber da fehlte noch ein wenig das Glück. Außerdem bin ich mit null Weltranglistenpunkten in dieses Jahr gestartet. Da bekommt man in der ersten Runde kein Traumlos, sondern harte Brocken, gegen die andere erst im Halbfinale oder Finale kämpfen." Für die Weltmeisterschaften Ende August in Rio sei der Zug zwar abgefahren. Doch Heide Wollert will sich beim Bundestrainer als WM-Ersatzfrau anbieten und sich vorerst als nationale Nummer drei etablieren.

Als Studentin der Martin-Luther-Universität Halle wäre sie sicher auch für die Universiade in Frage gekommen. "Aber dafür bin ich leider zu alt." Traurig über ihre Nicht-Nominierung waren JCL-Bundesliga-Kapitän Melanie Gerber und Marie Branser, die sich als deutsche Studentenmeisterinnen Hoffnungen für Kasan gemacht hatten. In der russischen Sportmetropole wird Philipp Mackeldey im Juli die Leipziger Judoka als Solist vertreten. Der 66-kg-Mann hat neben der Goldmedaille bei der Studenten-DM vor allem Silber bei den deutschen Meisterschaften und einen Bundeskader-Status zu bieten. Außerdem wurden die Leipziger Judo-Trainer Haiko Seidlitz und Claudiu Pusa für die Studenten-Weltspiele nominiert.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 11.06.2013

Frank Schober

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