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Erstes Endspiel für L.E. Volleys - Leipziger empfangen punktgleichen Spitzenreiter Coburg

Erstes Endspiel für L.E. Volleys - Leipziger empfangen punktgleichen Spitzenreiter Coburg

Mit einem Sieg gegen den punktgleichen Spitzenreiter VSG Coburg/Grub wollen die L.E. Volleys am Samstagabend (20 Uhr, Brüderstraße) die Weichen zur Zweitliga-Meisterschaft stellen - und diese eine Woche später in Delitzsch perfekt machen.

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So soll es auch gegen Coburg klappen: Zuspieler Roman Metelskiy setzt Kapitän Jan Günther in Szene.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. "Etwas Schöneres als so ein Saisonfinale mit zwei Endspielen kann es für uns und die Fans gar nicht geben", sagt Eugen Bakumovski und freut sich auf eine volle Halle. Der Angreifer sinnt auch auf Revanche: "Das 0:3 in Coburg tut immer noch weh, diese Ohrfeige will ich nicht einfach hinnehmen."

Christoph Rascher würde gern den Titel verteidigen. Der Mittelblocker war im Vorjahr mit dem GSVE Delitzsch Meister geworden, träumt von einer Wiederholung. "Aber wir sollten auf dem Teppich bleiben, haben eine sensationelle Saison gespielt und alle Erwartungen übertroffen", meint Rascher, "was jetzt kommt, ist eine Zugabe, die wir genießen sollten." Die Mannschaft harmoniere, zeige fantastische Moral. Erfolge in allen sieben Tiebreak-Spielen beweisen das.

Auf diese mentale Qualität setzt Trainer Steffen Busse auch heute. Seine Jungs hätten Finanzprobleme und ungewisse Zukunft des Vereins bislang ausblenden können, seien hoch motiviert. Auf Wunsch des Teams wurde sogar Karfreitag und Ostermontag trainiert. "Aber wir müssen das auch aufs Parkett bringen - gegen einen athletisch starken, stabilen Gegner."

Coburg profitierte von zwei Neuzugängen aus der Gothaer Insolvenzmasse. Diagonalangreifer Marcell Herrmann und Mittelblocker Sven Kellermann brachten Erstliga-Erfahrung mit, der Luxemburger Zuspieler Gilles Braas sorgte für Präzision. Und Trainer Milan Maric, der vor Jahren Eltmann von der dritten in die erste Liga geführt hatte, wiederholte dieses Kunststück nun in Coburg. Dass seine Jungs bereits als Aufsteiger feststehen, sieht Maric für heute als kleines Problem: "Sie sind mit den Köpfen schon in der Bundesliga. Ich hoffe, dass die Konzentration trotzdem reicht." Der Coach hat Respekt vor den Leipzigern, bescheinigt ihnen "ein fast perfektes Aufschlag- und Blockspiel", bedauert ihren Verzicht auf den möglichen Aufstieg, genau so wie den der Delitzscher im Vorjahr: "Es ist traurig, dass so wenig Geld im Volleyball steckt."

Eugen Bakumovski denkt ähnlich. "Mit zwei, drei Verstärkungen könnten wir im unteren Bundesliga-Drittel mithalten", glaubt der Volleyball-Globetrotter. Dass der Ex-Nationalangreifer den L.E. Volleys als Spieler treu bleibt, ist unwahrscheinlich. Kommen Profi-Angebote, wird er sie annehmen. Dennoch will der 32-Jährige in Leipzig sesshaft werden, baut mit seiner künftigen Frau ein Haus in Holzhausen. Und er kandidiert für den Vorstand der L.E. Volleys. "Ich möchte Erfahrung, Wissen und Kontakte einbringen." Damit es irgendwann wieder mit der Eliteklasse klappt. "Die Leipziger sind freundliche Leute, aber sie müssen selbstbewusster werden. Diese Stadt hat viel Potenzial."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 06.04.2013

Steffen Enigk

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