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Erzgebirge Aue: Aufstiegskampf oder Schaulaufen?

Erzgebirge Aue: Aufstiegskampf oder Schaulaufen?

Das Ost-Duell verloren und dennoch immer noch im Aufstiegsrennen: Nach der 1:2-Niederlage gegen Cottbus ist der FC Erzgebirge Aue dank Patzer der Konkurrenz immer noch nicht abgeschrieben.

Aue. Ein Großteil der Spieler will die ausstehenden drei Partien aber nutzen, um für neue Verträge schauzulaufen.

Bei elf Auer Akteuren läuft der Kontrakt aus, einige wissen auch schon, dass sie nicht mehr auf der Wunschliste von Trainer Rico Schmitt stehen. So plant der Coach auf jeden Fall ohne die beiden Stürmer Sebastian Glasner und Najeh Braham. Bei Kapitän und „Oldie“ Tomasz Kos stehen die Zeichen ebenfalls auf Abschied. Allerdings wird sich der 37-Jährige wohl keinen neuen Club suchen, sondern die Fußballschuhe an den Nagel hängen.

Schmitt hält sich bei der Kommentierung der vakanten Positionen allerdings bedeckt. „Ich habe mit meinem Team natürlich Vorstellungen, aber die sind nicht für die Öffentlichkeit bestimmt“, sagt der 41-Jährige. Allerdings warnt der Übungsleiter immer wieder davor, dass die kommende Saison eine ganz schwere wird und „sehr, sehr gut vorbereitet werden muss.“

Neben Braham und Glasner steht wohl auch Patrick Milchraum nicht mehr auf dem Planungszettel des Trainers. Der 26-Jährige kam auch in der Rückrunde kaum zum Einsatz, Schmitt hatte von ihm nach dem Trainingslager in der Türkei im Januar aber eine deutliche Leistungssteigerung gefordert. Auch bei Innenverteidiger Thomas Paulus, Ersatztormann Stephan Flauder, Thomas Birk, Jörn-Andreas Wemmer, Ivan Ristovski, Dominic Rau und Skerdilaid Curri laufen die Kontrakte aus. Mit Curri laufen die Gespräche aber und haben eine positive Tendenz. „Ich würde gern noch ein Jahr in Aue spielen“, sagt der 35-Jährige.

Die beiden Leistungsträger Martin Männel (Tor) und Marc Hensel haben zwar noch Verträge, doch beide stehen im Fokus anderer Teams, auch Erstligisten sollen zumindest im Fall von Hensel dabei sein. Der torgefährlichste Mittelfeldspieler (neun Treffer) will aber erst einmal versuchen, den letzten Strohhalm zur Relegation noch zu ergreifen. „Wir werden alles geben, aber es kann nicht sein, dass wir immer ein Spiel gut bestreiten und drei schlecht“, tobte der 25-Jährige nach der Niederlage gegen Cottbus. Am Samstag muss das Team beim FC Ingolstadt bestehen.

Tina Hofmann, dpa

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