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Erzgebirge Aue: Nach der Party kommt die Arbeit - Lob von Hertha-Trainer Babbel

Erzgebirge Aue: Nach der Party kommt die Arbeit - Lob von Hertha-Trainer Babbel

Kurz vor Spielschluss erhoben sich alle Fans von ihren Sitzen und feierten den FC Erzgebirge Aue mit Ovationen: ein seltenes Bild im Erzgebirgsstadion.Trotz der 0:2-Niederlage im letzten Heimspiel gegen Hertha BSC bejubelten Fans und Verein die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte.

Aue. te. Als Aufsteiger hat Aue vor dem letzten Spieltag 53 Punkte auf dem Konto und ist nur knapp am Durchmarsch zur Bundesliga vorbei geschrammt.

Trainer Rico Schmitt will aber nicht zu viel Zeit mit Feiern verschwenden, sondern die kommende Saison vorbereiten. „Wir müssen die Mannschaft wieder genauso stark machen wie in dieser Saison, denn sonst erleben wir unser blaues Wunder", warnt der 42-Jährige vor einem Absturz.

Dabei sind sowohl der Trainer als auch Präsident Bernd Keller sicher, dass die Leistungsträger im Erzgebirge gehalten werden können. „Ich gehe davon aus, dass wir mit den Spielern, die wir unter Vertrag haben, auch weiter arbeiten. Auch mit denen, die eine kleine Option haben", sagt Schmitt. Spieler wie Marc Hensel oder Torhüter Martin Männel besitzen Ausstiegsklauseln für die Bundesliga und sollen Angebote vorliegen haben.

Doch Keller wiegelt ab. „Ich wüsste nicht, dass es offizielle Anfragen beim Verein gibt. Ich gehe davon aus, dass das Gerippe der Mannschaft zusammen bleibt", erklärt der Präsident. Der 65-Jährige hat im letzten Auswärtsspiel beim FSV Frankfurt noch einen letzten Wunsch. „Wir können uns mit einem Sieg als die beste ostdeutsche Mannschaft in die Annalen eintragen lassen. Dann hätten wir einen wunderbaren Saisonabschluss", formulierte der Vereinsboss.

Trainer Schmitt hofft, dass die Mannschaft im letzten Spiel noch einmal siegen kann. „Wir hatten einen ganz tollen Herbst und eine tolle Hinrunde, davon haben wir lange gezehrt. Doch in der Rückrunde konnten wir unsere Heimstärke nicht mehr ausbauen, die Gegner waren besser vorbereitet auf uns, der Überraschungseffekt weg", analysierte der 42-Jährige.

Zudem kritisiert Schmitt die Angriffsbemühungen seiner Elf. „Wir haben heute wieder gesehen, dass wir in der Offensive den größten Handlungsbedarf haben", sagte der Fußball-Lehrer nach dem Spiel und fügte hinzu: „Wir sind in Gesprächen. Es gilt Spieler zu finden, die wir auf unserem Weg mitnehmen. Wir wollen eine Mannschaft formen und Spielerqualität finden, die meinen Ideen folgt."

Finales Lob bekam Aue zum Heimspielabschluss auch von Zweitligameister-Trainer Markus Babbel. „Aue hat für mich Außergewöhnliches geleistet. Vor der Runde galten sie als einer der Abstiegskandidaten. In welcher Art und Weise sie die Saison gespielt haben, ist einfach bewundernswert. Aue ist eine tolle Bereicherung für die zweite Liga und wird es hoffentlich noch lange bleiben" sagte Babbel.

dpa

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