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Erzgebirge Aue bricht gegen Oberhausen den Auswärtsbann

Erzgebirge Aue bricht gegen Oberhausen den Auswärtsbann

Den Auswärtsfluch endlich besiegt und zurück im Konzert der Großen: Erzgebirge Aue hat sich mit dem Sieg bei Rot-Weiß Oberhausen zumindest für eine Nacht mit 47 Punkten auf Relegationsplatz drei geschoben.

Oberhausen/Aue. Das Team von Trainer Rico Schmitt setzte sich vor 4349 Zuschauern mit 2:1 (1:0) gegen die abstiegsbedrohten Oberhausener durch. René Klingbeil (26.) und Enrico Kern (52.) trafen jeweils nach Standardsituationen für Aue, Tim Kruse (78.) verkürzte zum 2:1.   

Für Aue war es der erste Auswärtssieg seit dem 29. Oktober 2010. „Mir ist ein riesiger Stein vom Herzen gefallen. Das Experiment mit Kevin Schlitte neben Marc Hensel auf der Sechserposition ist geglückt. Am Ende war es ein Arbeitssieg, denn Oberhausen hat nach dem Anschluss noch einmal alles nach vorn geworfen“, sagte Schmitt nach dem Spiel. Der Trainer musste dieses Mal auf den zuletzt stark aufspielenden Tobias Kempe verzichten. Der Mittelfeldmann konnte aufgrund von muskulären Problemen den Weg nach Oberhausen nicht mit antreten.   

Im ersten Abschnitt boten beide Teams fußballerische Magerkost. Bei den „Veilchen“ machte sich das Fehlen von Kempe bemerkbar, der sonst zusammen mit Skerdilaid Curri für Wirbel sorgt. Die Partie war zunächst von Fehlabspielen und Ballverlusten geprägt, lediglich bei Standards konnte Aue Torgefährlichkeit entwickeln.   

So köpfte Klingbeil folgerichtig nach der dritten Ecke der Auer zur 1:0-Führung ein. Nach der Flanke von Jan Hochscheidt war es sein drittes Saisontor. Im Anschluss nahm die Partie ein wenig an Fahrt auf, wobei die Gäste die verunsicherten Oberhausener beherrschten. Lediglich kurz vor dem Pausenpfiff musste der FC Erzgebirge die Luft anhalten, als Torhüter Martin Männel im Ballbesitz ausrutschte. Der Schlussmann machte seinen Patzer aber wieder gut und rettete gegen Ronny König (45.).  

In den zweiten 45. Minuten musste Aue zunächst einen kleinen Schock verdauen, denn Kapitän Tomasz Kos blieb mit Achillessehnen-Beschwerden in der Kabine. Für ihn rückte Thomas Birk in die Innenverteidigung. Davon erholten sich die „Veilchen“ aber schnell und erhöhten bereits in der 52. Minute auf 2:0. Erneut war es eine Ecke, die Kern einköpfte. Der Anschlusstreffer von Kruse sorgte für eine turbulente Endphase, in der Aue die Nerven behielt.

dpa

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