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Erzgebirge Aue erkämpft Remis gegen Kaiserslautern – und das mit neun Spielern

Erzgebirge Aue erkämpft Remis gegen Kaiserslautern – und das mit neun Spielern

Auch im fünften Auswärtsspiel hintereinander gelang dem 1. FC Kaiserslautern kein Sieg. Die Pfälzer kamen am Montagabend in der 2. Fußball-Bundesliga beim FC Erzgebirge Aue trotz personeller Überlegenheit nur zu einem 1:1 (1:0) und mussten im Kampf um den Aufstiegsrelegationsplatz einen Dämpfer hinnehmen.

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Kaiserslauterns Alexander Baumjohann (r) und Aues Kevin Schlitte im Zweikampf um den Ball.

Quelle: dpa

Aue. Vor 8300 Zuschauern im Sparkassen-Erzgebirgsstadion brachte Alexander Baumjohann (22.) die Gäste mit einem tollen Solo in Führung und besiegte damit den Torefluch seines Teams im Erzgebirge. Aue musste ab der 66. Minute ohne Rene Klingbeil auskommen, der nach einer Notbremse die Rote Karte gesehen hatte. Teamkollege Kevin Pezzoni (76.) erhielt nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot. Doch der Gastgeber gab nicht auf und erzielte durch Kevin Schlitte (84.) den Ausgleich.

„Dass wir mit zwei Mann in Unterzahl noch den Ausgleich schaffen, hätte ich nicht gedacht. Das sind gute Jungs“, lobte Aues Trainer Karsten Baumann beim TV-Sender sky. Sein FCK-Kollege Franco Foda klagte indes: „Wir haben von Anfang an alles vermissen lassen. Wir haben uns nicht klug verhalten“

Mit dem 13. Saison-Remis kletterte Kaiserslautern auf den dritten Tabellenplatz und ist mit 49 Zählern punktgleich mit dem 1. FC Köln, hat aber die bessere Tordifferenz. Aue bleibt im Abstiegskampf und hat als Tabellen-14. nur vier Punkte Vorsprung auf den Abstiegs-Relegationsplatz.

Die Gäste, die zuletzt am 4. Februar beim TSV 1860 München (1:0) gewonnen hatte, begann zerfahren und hatte zunächst keine spielerische Linie. Als Aue immer stärker wurde und Druck aufbaute, überraschte Baumjohann plötzlich mit einem Solo aus dem Mittelfeld und einem straffen Schuss aus 20 Metern ins linke, obere Eck. Glück hatten die Pfälzer in der 40. Minute nach einem Abwehrschnitzer von Mimoun Azaouagh, doch Jacub Sylvestre verfehlte das leere Tor.

Nach dem Wechsel versuchte der Gastgeber, der aus den letzten vier Begegnungen immerhin sieben Punkte holte, über den Kampf ins Spiel zu finden. Lautern agierte mit seiner starken Defensive abgeklärt und versuchte sich trotz Überzahl in der Schlussphase im Kontern. In der 66. Minute läuft der Auer Klingbeil den stürmenden Albert Bunjaku in die Hacken und sah dafür von Schiedsrichter Felix Zwayer (Berlin) die Rote Karte. Danach musste auch noch Pezzoni vom Fels. Doch selbst gegen neun Gegenspieler fanden die Pfälzer kein Mittel gegen die kampfstarken Sachsen. In der Schlussminute rettete Männel gegen Bunjaku und hielt den Punktgewinn fest.

dpa

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