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Erzgebirge Aue nur 0:0 gegen Union Berlin

Erzgebirge Aue nur 0:0 gegen Union Berlin

Null Tore, jeweils nur ein Punkt, aber zwei zufriedene Teams: Der FC Erzgebirge Aue und der 1. FC Union Berlin haben sich am Sonntag im Ost-Duell der 2. Fußball-Bundesliga 0:0 getrennt.

Aue. In einem schwachen Spiel sahen 15 000 Zuschauer im nicht ganz ausverkauften Erzgebirgsstadion nur sehr wenige Torchancen. Für die Auer war das Remis sechs Tage nach der 1:2-Niederlage beim FC Augsburg ein erneuter Dämpfer im Aufstiegskampf.   

Der Tabellenzwölfte Union erkämpfte sich durch das Remis einen wichtigen Punkt gegen den Abstieg. In der Hinserie hatten sich beide Mannschaften 1:1 getrennt. Pech für Union: Abwehrspieler Christian Stuff musste in der 86. Minute mit Verdacht auf Schultereckgelenkssprengung ausgewechselt werden.  

 „Da ist ein leistungsgerechtes 0:0. Auf beiden Seiten hat die Chance bestanden, das Derby für sich zu entscheiden. Dennoch bin ich glücklich, dass wir nach den beiden Auswärtssiegen von Union heute einen Punkt mitnehmen konnten“, erklärte Aues Trainer Rico Schmitt. Seine Berliner Kollege Uwe Neuhaus war ebenfalls zufrieden und lobte den Auftritt seiner Mannschaft. „Wir haben Aues Stärken gut aus dem Spiel rausgenommen. So haben wir das Spiel ganz gut kontrolliert“, befand der Union-Trainer.   

Während bei Union Berlin alle angeschlagenen Spieler auflaufen konnten, musste Rico Schmitt auf Thomas Paulus verzichten, der nach seiner Wadenzerrung noch nicht wieder fit ist. Berlins Trainer Uwe Neuhaus nahm nach der Heimniederlage gegen den TSV 1860 München in der Startformation einen Wechsel vor. So spielte der Algerier Ahmed Madouni, Björn Brunnemann nahm auf der Bank Platz.   

In der ersten Halbzeit waren beide Teams darum bemüht, zunächst keine Fehler zu machen. Dennoch leisteten sie sich vor allem im Mittelfeld zahlreiche Fehlabspiele. Den zwingenden Zug zum Tor ließen sowohl die Gastgeber als auch die „Eisernen“ vermissen. Nach 16 Minuten brachte Madouni nach einem Freistoß für Berlin den Kopfball in Torrichtung, die Genauigkeit fehlte aber.   

Auf der Gegenseite hatten die Erzgebirgler durch Kevin Schlitte die große Chance, in Führung zu gehen. Doch der 29-Jährige schoss alleinstehend am linken Pfosten vorbei. Zum Ende des ersten Abschnittes verflachte die Partie immer weiter.   

Im zweiten Spielabschnitt versuchte Aue, aggressiver nach vorn zu spielen. Allerdings kam der letzte Pass zu selten im Sturmzentrum an. Dennoch drängten die „Veilchen“ auf den Führungstreffer. Union verlor in der Defensive teilweise die Übersicht. So war es Marcel Hüttecke im Tor der Berliner zu verdanken, dass Union nicht in Rückstand geriet. Der Schlussmann parierte den Schuss von Enrico Kern (63.). „Das war mit die beste Chance in ganzen Spiel und hätte vielleicht die drei Punkte bringen können“, meinte der Schütze.   

Die Gäste konnten sich lange Zeit kaum Tormöglichkeiten erarbeiten und agierten auch bei Standard-Situation ideenlos. Erst in der Schlussphase sorgte der eingewechselte Halil Savran für Gefahr (83.), doch Aues Schlussmann Martin Männel parierte den Schuss.

dpa

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