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Erzgebirge Aue rettet Punkt gegen Union in Unterzahl

Erzgebirge Aue rettet Punkt gegen Union in Unterzahl

Mit einem Mann weniger und einer starken kämpferischen Leistung in der zweiten Spielhälfte hat Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue im Traditionsduell gegen den 1. FC Union Berlin einen Punkt gesichert.

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Unions Silvio (l) hält sich Aues Skerdilaid Curri vom Leib.

Quelle: dpa

Aue. Denn die Hauptstädter kamen am Sonntag trotz personeller Überzahl und zahlreicher Torchancen nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus. Zwar ging Aue vor 10.100 Zuschauer dank Thomas Paulus per Foulelfmeter (13.) in Führung, doch die Unioner konnten durch Torsten Mattuschka (18.) und einem direkt verwandelten Freistoß ausgleichen.

„Wir haben hier eindeutig zwei Punkte verloren. Wir haben fast 60 Minuten in Überzahl gespielt und haben das einfach schlecht gemacht. Bei so vielen Chancen müssen wir einfach noch ein Tor machen“, sagte Mattuschka, während Aues Keeper Martin Männel betonte: „Wir können mit dem Punkt sehr gut leben. Wir haben uns in der zweiten Halbzeit enorm gesteigert und hätten mit ein bisschen Glück sogar noch gewinnen können.“

Dennoch war deutlich mehr drin für die Gäste, denn sie spielten gut 55 Minuten in Überzahl, nachdem Aues Mittelfeldspieler Marc Hensel nach wiederholtem Foulspiel (35.) frühzeitig die Gelb-Rote Karte sah. Doch hundertprozentige Chancen ließen die Unioner aus, die deutlich mehr für die Offensive taten. Doch anfangs zeigten zunächst die Gastgeber gute Spielansätze und versuchten engagiert nach vorn zu spielen. Skerdilaid Curri, der in dieser Saison das erste Mal in der Startelf stand, versuchte Schwung ins Spiel zu bringen. Das gelang ihm nur bedingt. Nach 13 Minuten erkämpfte Tobias Kempe aber zunächst einen Foulelfmeter, als er von Ahmed Madouni im Sechzehner gelegt wurde. Paulus verwandelte den Strafstoß zur 1:0 Führung für Aue.

Union zeigte sich vom Rückstand kaum geschockt und entwickelte mit schönem Passspiel und erfolgreichen Kombinationen Druck auf die Auer Hintermannschaft. Nach einem Foul von Marc Hensel gab es Freistoß für die „Eisernen“, den Mattuschka aus 18 Metern in das linke obere Eck zirkelte.

Nach dem Wechsel beschränkte sich Aue nur auf Konter und konnten nur wenige Akzente im Offensivspiel setzen. Zwar brachte Trainer Rico Schmitt mit Guido Kocer und Nicolas Höfler zwei frische Kräfte, doch wirklich kreative Dinge gelangen nicht. Die Chance zum Sieg hatte Berlin, als Mattuschka (56.) bei einem weiteren Freistoß nur die Latte traf. Aue dagegen hätte fast noch einen „Lucky Punch“ durch den eingewechselten Guido Kocer (65.) gelandet, dessen Schuss aus Nahdistanz vom Innenpfosten zurückprallte.

Tina Hofmann, dpa

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