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Euphorie in Cottbus wächst - Bommer mahnt: „Ball flach halten“

Euphorie in Cottbus wächst - Bommer mahnt: „Ball flach halten“

Nach dem Abpfiff feierten die Fans minutenlang mit den Spielern auf dem Rasen den überlegenen 5:1-Sieg gegen den VfR Aalen. Zu dominant war Energie, die Gäste hatten keine Sieg-Chance.

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Trainer Rudolf Bommer strebt mit dem FC Energie Cottbus einen einstelligen Tabellenplatz an.

Quelle: Thomas Eisenhuth

Cottbus. Das sah auch Energie-Trainer Rudi Bommer so: „Ich denke, auch in der Höhe geht der Sieg voll in Ordnung.“ Allerdings mäkelte der Cottbuser Coach und sah einen Bruch im Spiel seines Teams nach einer halben Stunde.

„Die ersten 30 Minuten waren völlig okay, aber dann haben wir keinen Druck mehr aufgebaut, kein Pressing vollzogen. Wir haben nicht mehr den Ball laufen lassen, sondern sind vielmehr mit dem Ball gelaufen. Das war nicht in Ordnung, das werden wir ansprechen“, kritisierte der Trainer, dem das Energie-Team bereits einen Tag vor seinem 56. Geburtstag am Montag das Präsent überreichte.

Aus den vom Trainer angesprochenen Ursachen fiel der Gegentreffer für die Gäste und niemand weiß, wie das Spiel gelaufen wäre, wenn Aalen kurz nach der Halbzeit statt des Pfostens ins Energie-Tor getroffen hätte. Doch mit dem 4:1 durch Marc Andre Kruska, der aus 45

Metern das Aalener Tor traf, war der Cottbus-Sieg nie mehr gefährdet.

Trotzdem will Energie-Coach Rudi Bommer von der auf den Rängen aufkommenden Euphorie nichts hören: „Wir tun gut daran, mit beiden Beinen auf dem Boden zu bleiben und den Ball schön flach zu halten.“ Schließlich haben die Cottbuser mit Erzgebirge Aue und dem 1. FC Kaiserslautern nun zwei schwere Auswärtspartien vor der Brust. Und gerade auswärts haben sich die Cottbuser in der vergangenen Saison recht schwergetan. „Es ist zwar schön, dass wir auf dem Weg zurück zu alter Heimstärke sind, doch auswärts müssen wir einfach beständiger werden“, sagte Bommer. Und auf die Frage, ob der FC Energie auf dem Weg zu einem Spitzenteam ist, antwortete Kruska: „Zu Hause ja, auswärts nicht.“

Beim erneuten Kantersieg der Cottbuser prägten vor allem Boubacar Sanogo und Marco Stiepermann das Energie-Angriffsspiel. Sanogo unterstrich mit seinen Saisontreffern 5 und 6, dass er für Cottbus nahezu unersetzlich ist. Und Stiepermann ist nach diversen Unterbrechungen in der Vorbereitung wieder top drauf und erzielte nicht nur ein Tor selbst sondern bereitete auch drei weitere Treffer vor.

Sanogo gab sich bescheiden: „Wenn wir gut ins Spiel reinkommen wie gegen Aalen, ist es für jeden Gegner schwer.“ Und Stiepermann ergänzte: „Ich war am Saisonbeginn zwei Spiele ja gar nicht im Kader. Jetzt freue ich mich, dass ich der Mannschaft helfen kann.“

Wolfgang von der Burg, dpa

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