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Ex-Bundesliga-Torwart Piplica wird nun auch Trainer beim FC Eilenburg

Ex-Bundesliga-Torwart Piplica wird nun auch Trainer beim FC Eilenburg

Wenn man einmal einen Bundesliga-Star hat, dann muss man ihn festhalten: Sachsenligist FC Eilenburg hat seinen "Goldschatz" Tomislav Piplica jetzt zum Trainer befördert.

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Tomislav Piplica

Quelle: Christian Nitsche

Eilenburg. Im Tor soll er aber auch noch stehen. Es sei denn, es findet sich gleichwertiger Ersatz.

"Ich habe schon immer gesagt, dass Tomislav ein prima Mensch ist. Über seine Qualitäten als Trainer müssen wir nicht reden. Er ist nach wie vor Co-Trainer von Bosnien-Herzegowina und bringt damit mehr Fußballlehrerklasse mit, als wir alle zusammen", erklärte FCE-Präsident Gerd Stephan (60).

Die Trennung von Olaf Schaller sei nach reiflicher Überlegung und vielen Gesprächen gefallen. "Ich mag Olaf menschlich sehr, aber sportlich hatten wir uns mehr erhofft", so Stephan.

Berührungsängste mit dem neuen Cheftrainer gibt's keine im Eilenburger Verein und Piplica nimmt das erste "Date" entspannt. "Wir setzen uns zusammen und dann geht's los", sagte der 44-Jährige. Es wird weiterhin drei Mal pro Woche geübt. "Daran halten wir fest. Das bekommen wir hin", so "Pipi". Mehr Bauchschmerzen bereitet ihm die Zeit, in der er mit der Nationalmannschaft unterwegs ist. Und das dürfte im WM-Vorbereitungsjahr ziemlich oft der Fall sein. "Das funktioniert nur mit einem starken Team ringsherum. Ich hoffe, dass klappt." Die Trennung von Schaller bedauert Piplica übrigens: "Wir hatten ein sehr gutes Verhältnis. Es ist schade, dass es so gekommen ist."

Spieler-Not gibt's beim FC Eilenburg, der vorige Saison lange Abstiegssorgen hatte, übrigens nicht. Seine Verantwortlichen haben sich um Zugänge bemüht - mit beachtlichem Erfolg. Sie werden heute beim ersten Training vorgestellt. Und wenn die Jungs dann auch noch bei einem ehemaligen Bundesliga-Torwart üben und auflaufen dürfen, wird bestimmt keiner böse darüber sein.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 08.07.2013

Susan Stephan

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