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Ex-Leutzscher Rogoli freut sich auf RB Leipzig – Neustrelitzer geben sich selbstbewusst

Ex-Leutzscher Rogoli freut sich auf RB Leipzig – Neustrelitzer geben sich selbstbewusst

Salvatore Rogolis bisherige Erinnerungen an Leipzig sind von Enttäuschungen geprägt: „Wir hatten viel Pech und dann kam auch noch die Insolvenz dazu“, sagte der ehemalige Stürmer des FC Sachsen Leipzig gegenüber LVZ-Online und fügte an: „Das war schon sehr schade für den Traditionsverein.

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Salvatore Rogoli im Dress des FC Sachsen Leipzig. (Archivfoto)

Quelle: Norman Rembarz

Leipzig. Man muss aber auch sagen, bei uns hatten nicht alle genug Potenzial für die Regionalliga“.

Ganze sieben Mal lief der heute 31-Jährige im damaligen Zentralstadion für den verblichenen Leutzscher Club auf, ehe er in den Wirren der zweiten FCS-Insolvenz in Richtung Wolfen verschwand. Am kommenden Sonntag trifft Rogoli nun auf die neuen Herren im weiten Rund der Leipziger Fußball-Schüssel. Als Goalgetter beim Regionalliga-Spitzenreiter TSG Neustrelitz empfängt Rogoli die ambitionierten Rasenballsportler im Parkstadion.

„Natürlich freuen wir uns hier alle auf RB. Die sind klarer Favorit und stehen unter Druck. Das ist unsere Chance zu gewinnen und die werden wir nutzen“, erklärte er am Freitag. Der Aufsteiger aus Mecklenburg-Vorpommern – bei dem neben Rogoli auch die Ex-Leutzscher Velimir Jovanovic und Kai Hempel kicken – hat mit Blick auf seine Heimstärke auch allen Grund, selbstsicher zu sein. Gerade sieben Gegentore ließen die Nordlichter in der vergangenen Spielzeit auf eigenem Platz zu. Rogoli, mit zwölf Toren und 21 Vorbereitungen in der abgelaufenen Saison Topscorer der Neustrelitzer, spricht deshalb mit Blick auf RB auch erst einmal von Defensive: „Wir werden sicher nicht auf Feuer und Flamme einfach so nach vorn stürmen, aber hin und wieder Konter setzen. Wir haben dazu sehr schnelle Spieler.“

RB-Coach Alexander Zorniger sind der Neustrelitzer Riegel samt Flitzer nicht verborgen geblieben: „Uns erwartet ein kampf- und laufstarker Gegner, der vor allem über das spielstarke Zentrum und durch Standardsituationen gefährlich ist und gegen uns – wie jeder Gegner – hochmotiviert sein wird“. Flügelverteidiger Christian Müller warnt deshalb auch: „Wir haben gegen Union gesehen, dass es keine einfachen Gegner in der Liga gibt, deshalb müssen wir immer alles abrufen, was wir draufhaben.“

Zum Abrufen noch nicht bereit ist Marcus Hoffmann, der nach Adduktorenproblemen aber immerhin schon wieder ins Training eingestiegen ist. Paul Schinke plagt sich derweil mit Rückenproblemen, soll aber trotzdem mit nach Neustrelitz fahren. Stefan Kutschke hat auf jeden Fall einen freien Nachmittag: Der Stürmer muss nach seiner gelb-roten Karte gegen Union aussetzen.

Matthias Puppe

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