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Exa Icefighters verlieren zweites Playoff-Spiel gegen Essen 1:2 in der Verlängerung

Großer Kampf bleibt unbelohnt Exa Icefighters verlieren zweites Playoff-Spiel gegen Essen 1:2 in der Verlängerung

War es das für immer im Hexenkessel Eiszelt? Nach einem großen Kampf und Verlängerung haben die Exa Icefighters am Sonntag gegen Essen verloren.

Trotz großem Kampf wurden die Exa Icefighters nicht belohnt.

Quelle: Alexander Prautzsch

Leipzig. War es das für immer im Hexenkessel Eiszelt? Fast 2000 Zuschauer bekamen in der KW-Rent EisArena gestern eine denkwürdige Playoff-Partie zu sehen. Zum Leidwesen der Fans der Exa Icefighters Leipzig unterlagen die sächsischen Eishockey-Cracks erst in der Verlängerung mit 1:2 (0:0, 1:1, 0:0, 0:1). Besonders tragisch – im Duell zweier erbitterer Widersacher hatte die bessere Mannschaft  das Nachsehen.

Nervös begannen die Icefighters die Auftaktminuten, Essen dagegen spielte die ersten Aktionen cleverer. Im Tor begann nach fast zwei Monaten Verletzungspause Patrik Cerveny. Der Tscheche zeigte ein tolles Comeback, brachte die Moskitos oft zur Verzweiflung. Angetrieben von den Zuschauern fighteten sich die Gastgeber in das Match, erspielten sich deutliche Torchancen. Patrick Raaf-Effertz verpasste eine sogenannte 1000-prozentige Chance, schoss den liegenden Essen-Goalie Sebastian Staudt die Scheibe in die Fanghand. Es sollte eine von mehreren Großchancen sein, in denen Staudt immer erster Sieger blieb.

Essens Coach Frank Gentges war erstmal bedient. „Das ist zu wenig“, schrie er von der Bank. Seine Pausenpredigt war laut und sollte fruchten.

Denn die Moskitos kamen druckvoll aus der Kabine zurück und sollten schnell für ihr Anlaufen belohnt werden. Robin Slanina vollendete einen Doppelpass, nach 23 Minuten hieß es  0:1. Die Gäste stellten sich defensiv nun gut ein, ließen die Leipziger immer wieder verzweifelt anrennen. Auch Essen tat nicht mehr so viel für die Offensive und chippte oft die Scheibe nur raus.

Dann bebte das Zelt nach 38 Minuten doch: Nicholas Lazorko traf nach Zuspiel von Tramm und Hofverberg, ein mehr als verdientes 1:1.  Der Schlussabschnitt wurde zu einem reinen Abnutzungskampf. Beide Teams hatten Möglichkeiten – und mit Patrik Cerveny und Ex-Icefighter Sebastian Staudt bärenstarke Torhüter. In den Schlussminuten übernahmen die Leipziger das Tempo und kamen zu hochkarätigen Chancen. Einmal machte es laut KLIRR – Pfosten,  Millimeter fehlten zur verdienten Führung.

Die Gäste retteten sich in die Overtime, auch in der bestimmten die Sachsen das Geschehen. Die Fans hatten den Torschrei oft auf den Lippen. Bei einer Doppelchance von Maurice Keil retteten die Gäste mit Mann und Maus auf der Linie. Das Scheibenglück – gestern war es kein Leipziger. Und wie es so oft im Sport kommt... Konter Essen, ein finaler Schuss von Veit Holzmann, Tor – 1:2, der Ofen aus.

Am Dienstag (20 Uhr) haben die Exa Icefighters die Chance, die Playoff-Serie nochmal nach Taucha zu holen. Geht es schief, ist die Saison zu Ende. Der eventuelle Abschied vom geliebten Eiszelt könnte nicht unschöner sein. 

Martin Bergau

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