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FC Energie Cottbus im Tiefschlaf: Bitterer Pokal-K.o. in Sandhausen

FC Energie Cottbus im Tiefschlaf: Bitterer Pokal-K.o. in Sandhausen

Ein zehnminütiger Tiefschlag hat Energie Cottbus schon in der ersten Runde aus dem DFB-Pokal befördert. Durch zwei Gegentreffer in der Startphase und eine Zugabe am Ende unterlag der Lausitzer Fußball-Zweitligist beim SV Sandhausen mit 0:3 (0:2) - für Energie-Chefcoach Rudi Bommer der erste so zeitige Cup-K.

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Quelle: dpa

Sandhausen. o. als Trainer. Einen Tag nach seinem 55. Geburtstag musste Bommer mit ansehen, wie Frank Löning (3. Minute) und Daniel Schulz (10.) Sandhausen zeitig auf die Siegerstraße brachten. Jan Fießer (90.) setzte am Montag im Hardtwaldstadion den Schlusspunkt.

„Ich bin maßlos enttäuscht von meiner Mannschaft. Wir wussten, dass Sandhausen viel über außen spielt. Trotzdem haben wir uns überraschen lassen und die Partie schon in der ersten zehn Minuten abgegeben“, erklärte Bommer, der als Spieler zweimal den DFB-Pokal gewonnen hatte.

„Das ist gefährlich. Sandhausen hat eine breite Brust“, hatte Bommer sein Personal noch gewarnt. Der Drittliga-Meister der vergangenen Saison hatte sich zuletzt in der Meisterschaft immerhin ein Remis beim Erstliga-Absteiger 1. FC Köln erkämpft. 150 Sekunden nach dem Anstoß waren Bommers Worte bereits verpufft: Torwart Thosten Kirschbaum sprang an einer Flanke vorbei. Löning hatte keine Mühe, für den Zweitliga-Aufsteiger einzuköpfen. Wenig später verschätzte sich der neu ins Team gerückte Dennis Sörensen bei einer Ecke, Schulz nutzte die kollektive Cottbuser Abwehr-Verwirrung zum 2:0.

Erst danach kamen die Gäste vor 2700 Zuschauern besser ins Spiel. Die Genauigkeit aber fehlte: Boubacar Sanogo zwang Daniel Ischdonat (33.) zur Parade. Zu spät besannen sich die Cottbuser auf ihre spielerischen Möglichkeiten. Daniel Adlung (58.) und Uwe Möhrle (66.), der nur den Pfosten traf, verpassten den Anschluss.

Der K.o. schmerzt die Lausitzer doppelt. Sportlich geriet der Auftritt in Baden-Württemberg nach hoffnungsvollem Saisonstart mit vier Punkten zum Rückschlag. Finanziell hätte der Cottbuser Club die zusätzliche Pokalprämie von rund 250.000 Euro gut gebrauchen können. 1997 hatte sich Energie noch als Drittligist bis in Finale gekämpft, unterlag dort dem VfB Stuttgart mit dem jetzigen Bundestrainer Joachim Löw mit 0:2. 2011 war erst im Halbfinale in Duisburg Schluss. Auf einen ähnlichen Pokalstreich muss Cottbus nun weiter warten.

dpa

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