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FC Sachsen trennt sich von Luckenwalde unentschieden 1:1

FC Sachsen trennt sich von Luckenwalde unentschieden 1:1

Dumm gelaufen ist der Oberliga-Saisonstart gestern Abend für den FC Sachsen. Vor 1430 Zuschauern reichte es im Kunze-Park gegen den FSV Luckenwalde nur zu einem 1:1 (1:0).

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Neuzugang Matthias von der Weth, hier im Teststpiel gegen Babelsberg (links), schoss das Tor für den FC Sachsen.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Zudem mussten nach dem Abpfiff Polizei, die sogar Pfefferspray einsetzte, und Ordner eingreifen, um Schiedsrichter Felix Anger (Schmalkalden) vor aufgebrachten Leutzscher Fans zu schützen.

Zuschauer, Verantwortliche und auch einige Spieler der Sachsen haderten am Ende mit dem zweifellos unsicheren Referee. Doch die Schuld für die verlorenen zwei Punkte müssen die Schützlinge von Dirk Heyne bei sich selbst suchen. Wer acht hochkarätige Chancen ungenutzt lässt, braucht sich nicht über ein Remis wundern. Dabei hatten die Leutzscher bei ihrer 1:0-Führung (34.) durch Zugang Matthias von der Weth noch Glück. Denn der Ex-Magdeburger wurde nach einem Freistoß praktisch angeschossen.

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Leipzig. Dumm gelaufen ist der Oberliga-Saisonstart gestern Abend für den FC Sachsen. Vor 1430 Zuschauern reichte es im Kunze-Park gegen den FSV Luckenwalde nur zu einem 1:1 (1:0). Zudem mussten nach dem Abpfiff Polizei, die sogar Pfefferspray einsetzte, und Ordner eingreifen, um Schiedsrichter Felix Anger (Schmalkalden) vor aufgebrachten Leutzscher Fans zu schützen.

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Die Luckenwalder waren cleverer. Sie nutzen ihre einzige Möglichkeit in Halbzeit zwei durch Benjamin Dowall nach lehrbuchreifem Konter zum 1:1-Endstand (70.). Dass dabei der Leipziger Stürmer Ondrej Barvinek verletzt am Boden lag, interessierte sie nicht. „Das ist doch legitim, wenn sie weiter spielen.Der Schiedsrichter hat nicht gepfiffen", sagte der gute Sachsen-Verteidiger Enrico Köckeritz. Auch beim Leipziger Kapitän Kevin Kittler hielt sich die Wut auf den Unparteiischen in Grenzen: „Wir müssen uns an die eigene Nase fassen. Wenn uns ein zweites Tor gelingt, ist Ruhe."In der zweiten Hauptrunde des Sachsenpokals muss der FC Sachsen bei Landesligist Blau-Weiß Leipzig antreten. Offizieller Spieltag ist das Wochenende 9./10. Oktober. „Das Ortsderby gegen den 1. FC Lok am 10. Oktober ist sicher. Wir müssen jetzt mit unserem Gegner über einen Alternativ-Termin sprechen", meinte der Sachsen-Vorstandssprecher Lars Ziegenhorn und fügt an: „Wir hätten uns über einen namhaften Gegner in einem Heimspiel gefreut, der uns gute Einnahmen beschert." Aber vielleicht sei es auch gut so, wenn sich starke Mannschaften bereits jetzt gegenseitig rauswerfen. „Damit steigen auch unsere Chancen, in diesem Wettbewerb weit zu kommen." Wer jedoch nicht mal Luckenwalde besiegt, sollte nicht von Pokalerfolgen träumen. 

FC Sachsen:

Weiß - Felke, Köckeritz, Werner, Kuckelt - Schößler (85. Dennhardt), Schmidt, Kittler, Shubitidze - Heinze (61. Barvinek), von der Weth.

Norbert Töpfer

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