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Familienrenntag im Leipziger Scheibenholz lockt 4000 Besucher an

Familienrenntag im Leipziger Scheibenholz lockt 4000 Besucher an

Sieben Rennen, sieben Sieger aus dem Turf-Osten. Das hat es lange nicht gegeben. Dabei kamen am Sonnabend im Scheibenholz vor fast 4000 Besuchern Rennställe zu Siegen, die schon das ganze Jahr über mit stabilen Formen glänzen, so die Trainer Steffen Richter und seine Kollegin Claudia Barsig, beide aus Dresden.

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Jockeys kämpfen um die Position auf der Galopprennbahn im Scheibenholz.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Als Exoten des Gewerbes gelten indes Vater und Sohn Paulick aus Luckaitz in der Lausitz. Das Dorf liegt bei Senftenberg, wo die Familie Rennpferde züchtet, diese auf eigenem Gelände trainiert und die Vollblüter mit erstaunlichem Erfolg an Rennen teilnehmen lässt.

Der Star heißt Pipita. Die vier Jahre alte Stute kam in Leipzig bei ihrem sechsten Jahresstart zum dritten Sieg – und wird von der Wettgemeinde immer noch nicht für voll genommen. So gab es im Scheibenholz mit 112 für 10 Euro erneut viel Geld zu gewinnen. Trainer Daniel Paulick, gerade mal 20 Jahre alt, genoss den Erfolg im Steherrennen über 3050 Meter, im Sattel saß der Brasilianer Francisco da Silva. Paulick: „Je länger desto besser, Pipita hat gute Klasse und mag flotte Rennen, sodass wir es uns nun sogar trauen, sie fürs deutsche St. Leger zu nennen."

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Leipzig. Sieben Rennen, sieben Sieger aus dem Turf-Osten. Das hat es lange nicht gegeben. Dabei kamen am Sonnabend im Scheibenholz vor fast 4000 Besuchern Rennställe zu Siegen, die schon das ganze Jahr über mit stabilen Formen glänzen, so die Trainer Steffen Richter und seine Kollegin Claudia Barsig, beide aus Dresden. Als Exoten des Gewerbes gelten indes Vater und Sohn Paulick aus Luckaitz in der Lausitz.

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Mit dem Start in der klassischen Prüfung über die weiten Wege mit einigen deutschen Spitzenpferden wollen die Paulicks sozusagen nach den Sternen greifen. Können sie auch, denn zu verlieren haben sie nichts. Nicht weit weg vom Dorf namens Luckaitz trainiert Frank Lippitsch Pferde in Wittichenau. In Leipzig gelang diesem Außenseiter bereits der zehnte Jahressieg. Mit Eduardo Pedroza als Steuermann war der bislang sieglose Emerald Fury überlegene Ware. Zuvor hatte der Trainer aus Sachsens Karnevalhochburg bereits mit France Extreme unter Tomaso Scardino gewonnen. Die weiteren erfolgreichen „Ossi"-Trainer: Frank Trobisch und Gunter Richter (beide Hoppegarten).

Nur platziert agierte hingegen diesmal das Aufgebot von Champion Roland Dzubasz. „Dreimal Zweiter, auch damit muss man leben können", so der erfolgsverwöhnte Coach aus Hoppegarten, der zwar bislang keine schlechte Saison hat, in den vergangenen Jahren aber schon bessere Zeiten erlebte. Vor allem mit seinen Spitzenpferden lief manches nicht nach Plan. Erst verpasste der Winterfavorit Lac Leman das Derby. Und dann verkaufte dessen Besitzer (Gestüt Auenquelle) denselben für eine hohe sechsstellige Summe nach England. Dzubasz‘ weitere Toppgalopper Born To Run und Open your Heart kränkeln. Der Trainer mit seinen derzeit 60 Pferden muss die Ruhe bewahren. Die Erwartungshaltung der Besitzer ist hoch. Auch sind Engagements für die ungleich höher dotierten Prüfungen in Frankreich, wie sie zunehmend von der Turfszene im tiefen Westen genutzt werden, aufgrund der weiten Anreise wirtschaftlich kaum zu vertreten. Noch herrscht Ruhe im Stall Dzubasz. Bislang 27 Saisonsiege und 37 zweite Plätze sind ja trotz allem eine ansprechende Bilanz.

Thomas Mayer

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