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Favoriten dominieren das Voltigieren – Ägypter gewinnt schweres Springen

Partner Pferd Favoriten dominieren das Voltigieren – Ägypter gewinnt schweres Springen

Tag zwei der Partner Pferd begann am Freitag mit einer Überraschung. Das erste richtig schwere Springen, der J.J.Darbobven-Preis, gewann der Ägypter Karim Elzoghby. Siegprämie war ein Auto und eine Kaffeemaschine. Man hatte den Eindruck, über die Kaffeemaschine hat sich der Mann mehr gefreut. „Die fehlt mir nämlich in meinem Stall.“

Ein Stromausfall legte die Partner Pferd teilweise lahm.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Tag zwei der Partner Pferd begann am Freitag mit einer Überraschung. Das erste richtig schwere Springen, der J.J.Darbobven-Preis, gewann der Ägypter Karim Elzoghby. Siegprämie war ein Auto und eine Kaffeemaschine. Man hatte den Eindruck, über die Kaffeemaschine hat sich der Mann mehr gefreut. „Die fehlt mir nämlich in meinem Stall.“

Elzoghbys Geschichte ist spannend. Mit 13 zog der Ägypter nach England, war dort erst Pferdepfleger, dann Reiter. Später ging er in die USA, nach Belgien, seit einem Jahr betreibt er in den Niederlanden einen eigenen Stall. Zweimal startete Karim Elzoghby bei Olympischen Spielen, viermal bei Weltmeisterschaften – ganz überraschend kam der Sieg am Freitag dann wohl doch nicht.

Ihre ersten Weltcup-Runde absolvierten die Voltigierer. Bei den Damen und Herren dominierten die Europameister Simone Jäsier aus der Schweiz und Jannis Drewell aus Steinhagen. Lokalmatador Daniel Kaiser liegt auf Rang drei. Im Pas de Deux war das Kölner Duo Pia Engelberty/Torben Jacobs eine Klasse für sich.

Freitag war der zweite Tag der Partner Pferd. Das sind die Eindrücke vom Springen, Voltigieren und Trabi-Show. Fotos: Christian Modla

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Eine Schrecksekunde gab es am Vormittag: Das Licht über den Abreiteplatz fiel für einige Sekunden aus. Lange genug jedoch, um den anderthalbstündigen Stromausfall vom Donnerstagabend in Erinnerung zu bringen. Weil die Hälfte des Parcours dunkel war, war das Finale des Partner Pferd Cups nach zehn Startern zunächst abgebrochen, als es wieder hell wurde, nach fast zwei Stunden doch fortgesetzt worden. Messe-Sprecher Steffen Jantz: „Es gab eine Störung der Hauptverteilung. Ein Elektriker war vor Ort, aber bei 20. 000 Volt enden seine Befugnisse. Ein Experte wurde sofort informiert, kam schnell und hat entschieden, auf einen anderen Trafo umzuschalten. So ging 22.38 Uhr das Licht wieder an.“

Ein Glücksfall für Robert Bruhns aus dem brandenburgischen Quitzow, der den Partner Pferd Cup gewann und erklärte, warum die Fortsetzung des Wettbewerbs so wichtig war. „Wir wollten, dass wir irgendwie noch eine Chance bekommen. Und mitten in der Diskussion ging das Licht plötzlich wieder an. Die Fortsetzung nach langen Pause war sicher nicht optimal, sich, aber den Umständen entsprechend die beste Lösung.“

Fürs Protokoll: Springreiter Toni Hassmann, der vom Wallach Chenning gestürzt war, erlitt einen Schlüsselbeinbruch.

LVZ

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