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Favoritenschreck Aue will Allianz-Arena erobern - "In München nachlegen"

Favoritenschreck Aue will Allianz-Arena erobern - "In München nachlegen"

Die Heimserie ist imponierend, nun soll die Auswärtsbilanz aufpoliert werden: Den 1:0-Sieg am Sonntag in der 2. Fußball-Bundesliga gegen den MSV Duisburg will der FC Erzgebirge Aue auf fremden Plätzen veredeln.

Aue. Seit 18 Partien sind die „Veilchen“ im Erzgebirgsstadion unbesiegt (16 Siege und 2 Remis). In der Allianz- Arena bei 1860 München am Mittwoch und in der Schüco-Arena bei Arminia Bielefeld wollen die Sachsen ihr gewachsenes Selbstbewusstsein nach den Erfolgen gegen Duisburg und Bochum präsentieren und weiter punkten.

„In München wollen wir nachlegen und punkten“, kündigte der Siegtorschütze Jan Hochscheidt an. Und Skerdilaid Curri, der die Vorlage geliefert hatte, fügte augenzwinkernd hinzu: „Dann bin ich auch mal dran mit dem Toreschießen.“ Der Regisseur, der seit Sonntag mit 143 Zweitliga-Einsätzen für Aue der alleinige Club-Rekordhalter ist, bereitete bislang fünf von sechs Auer Treffern vor.

Trainer Rico Schmitt sieht vor allem in der derzeitigen physischen Stärke seiner Mannschaft ein Pfund, um nach der 2:3-Niederlage von Osnabrück auch auswärts wieder in die Erfolgsspur zu finden. „Wir sind auf einem sehr guten Weg nicht nur im läuferischen Bereich, sondern auch was die Taktik und das Spiel angeht“, sagte der Fußballlehrer und fügte mit Blick auf Duisburg an: „Einige Spieler des Gegners konnten schon nicht mehr, sind stehen geblieben - wir dagegen sind marschiert. Das kann unser Spiel sein.“

Personell muss Schmitt umstellen, weil Kevin Schlitte nach seiner Gelb-Roten Karten aus dem Spiel gegen Duisburg gesperrt ist. Pierre Le Beau und Fabian Müller dürften die rechte Seite besetzten. „In der Allianz-Arena zu spielen, ist für viele Beteiligten eine besondere Motivation. Wir fahren dahin, um unser Spiel durchzuziehen, aber wir werden uns dafür an die Decke strecken müssen“, meinte Schmitt.

Bei allem Selbstbewusstsein wollen die Auer aber nicht in Euphorie verfallen. Vier Akteure (Müller, Curri, Thomas Paulus und Tomasz Kos) haben die Abstiegssaison miterlebt, als Aue die Heimstärke allein nichts nützte. Auswärts sprangen 2007/08 nur fünf Punkte heraus. „Wir haben noch nicht mal ein Viertel der Punkte, die zum Klassenerhalt nötig sein werden“, warnte Torwart Martin Männel. Glasner sagte den Münchnern den Kampf an. „1860 ist spielerisch eine der besten Mannschaften der Liga, wir vielleicht kämpferisch. Das werden wir in die Waagschale werfen, um 1860 die Spielfreude zu nehmen. Wenn die erst einmal merken, dass wir dagegen halten, wird irgendwann der Bann gebrochen werden. Ein Punkt sollte schon rausspringen. Wenn es drei werden, sagen wir nicht nein.“

dpa

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