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Fecht-EM: Weltmeister Nicolas Limbach verpasst Gold - Katja Wächter scheidet aus

Fecht-EM: Weltmeister Nicolas Limbach verpasst Gold - Katja Wächter scheidet aus

Der Säbel-Weltmeister hat mit Silber die Ehre der deutschen Fechter gerettet: Nicolas Limbach stürmte über die Planchen von Leipzig, verpasste aber neun Monate nach seinem WM-Triumph von Antalya den erneuten Coup.

Leipzig. In einem dramatischen Finale unterlag der 24-Jährige aus Dormagen dem Russen Alexej Jakimenko mit 13:15 Treffern. Freilos in Runde eins, 15:4 gegen den Ukrainer Andrej Jagodka, danach 15:7 im Dormagener Vereinsduell mit Benedikt Beisheim, anschließend 15:12 im Viertelfinale gegen Russlands Titelverteidiger Wenjamin Reschetnikow: Limbach hatte vor 2200 begeisterten Fans einen Lauf, den in der Vorschlussrunde auch Oleg Schturbabin beim 8:15 nicht stoppen konnte.  Erst der Griff nach Gold schlug fehl.

In der heißen Atmosphäre der Leipziger Arena blieben die deutschen Starter nur zu Beginn cool. In den Vorrunden-Pools schied als einzige Ricarda Multerer (Heidenheim) mit der bitteren Bilanz von 0:6 Siegen aus - andere ließen sich anstecken: Peter Joppich aus Koblenz, WM- Dritter von Antalya 2009 und dreimaliger Florett-Weltmeister, ereilte das Aus unter den besten 64 beim 12:15 gegen den Weißrussen Alexander Tschaljankow.

„Im Prinzip hat das richtig euphorisch und berauschend begonnen. Aber dann hat es uns jäh erwischt“, sagte Sportdirektor Manfred Kaspar. Die Pleiten der Vorjahreszweiten Katja Wächter und von Carolin Golubytskyi im Florett-Achtelfinale hatte so keiner auf der Rechnung. „Außer Nico war das heute alles nichts“, stimmte der ehemalige Weltklasseathlet Matthias Behr in das Klagelied ein.   

Kaspar: „Es kann wirklich nicht unser Ziel sein, dass bei einer EM schon in dieser Runde Schluss ist.“ Doch das war es für die beiden jungen Frauen von der Tauber: Die gebürtige Leipzigerin Wächter verlor 11:15 gegen Corrine Maitrejean (Frankreich), Golubytskyi, die 2008 EM-Dritte war, ging gegen Olga Lelejko (Ukraine) gar 4:15 unter. Erneut Europameisterin wurde Italiens 36 Jahre ewig junge Olympiasiegerin Valentina Vezzali mit 15:4 gegen die zehn Jahre jüngere Russin Jewgenija Lamonowa.   

„Das muss irgendwie ein Kurzschluss gewesen sein“, rätselte Florett-Bundestrainer Lajos Somodi über die Ursache. Martina Zacke (Berlin) erlebte gegen die WM-Dritte Elisa di Francisca (Italien) beim 1:15 unter den besten 32 ihr Waterloo, Sandra Bingenheimer (Tauberbischofsheim) hielt sich beim 7:9 gegen Lelejko achtbar.   

„Drei im Achtelfinale - das ist gut“, kommentierte Kaspar den Einzug von Limbach, Beisheim und Björn Hübner unter die Top 16. Johannes Klebes (Tauberbischofsheim) musste unter den Top-64 passen. Sein Vereinskollege Hübner, EM-Dritter von 2009, verlor unter den besten 16 gegen Schturbabin 11:15.  

Im Damendegen stehen sich unter den besten 32 Olympiasiegerin Britta Heidemann (Leverkusen) und die Bonnerin Imke Duplitzer gegenüber. Monika Sozanska (Heidenheim) scheiterte einen Durchgang früher. Florett-Olympiasieger Benjamin Kleibrink (Tauberbischofsheim) sowie die Bonner André Weßels und Sebastian Bachmann drangen unter die besten 32 vor.

dpa

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