Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 2 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Fehlstart für Dinter-Volleys aus Engelsdorf

Fehlstart für Dinter-Volleys aus Engelsdorf

Genug Glücksbringer waren in der Halle anwesend. Die Engelsdorfer Ortsvorsteherin Annemarie Opitz, Bahnrad-Olympiasieger Jens Lehmann, Hauptsponsor Ronny Dinter, Pfarrer Johannes Ulbricht und 200 Fans verfolgten am Samstagabend gespannt den Zweitliga-Auftakt der Lok-Volleyballerinnen - und mussten nach der Partie viel Trost spenden.

Voriger Artikel
Leipziger Slalom-Kanuten holen WM-Gold
Nächster Artikel
Hockey-Volltreffer aus Kanada: Drei Joce-Tore zum Einstand

Mimik spricht Bände: Trainer Ronny Lederer und Christina Heinze.

Quelle: förster

Denn die personell arg gebeutelte Mannschaft von Trainer Ronny Lederer ging gegen Bad Soden mit 0:3 (15:25, 19:25, 17:25) baden.

Die Vorzeichen standen auf Handicap. Vor allem die wichtigen Mittelblockerinnen Denise Schmidt und Nora Ebert wurden schmerzlich vermisst. Die notwendigen Positionswechsel brachten das Ganze trotz mühevoller Kleinarbeit in die Schieflage. "Draußen zu stehen und nicht eingreifen zu können, ist die Härte. Das war für mich seit Langem das erste Mal. Uns hat der Biss gefehlt", sagte Denise Schmidt, mit Sandra Peter zum Führungsduo gewählt. Auch die Beach-Lady und Punktebringerin sah Ungemach. "Wir kämpfen einfach nicht um jeden Ball, unsere Neuen müssen sich erst finden. Es ist einfach schwierig, die Ausfälle zu kompensieren", erklärte die 28-Jährige ziemlich angefressen.

Als der erste Satz ins neue, blaue Outfit gegangen war, keimte dennoch Hoffnung. Laute "Engelsdorf, Engelsdorf"-Rufe hallten durchs schöne Ambiente. Josefine Seifert, eigentlich fürs Diagonale zuständig, war im Mittelblock gefordert. Christina Heinze, nach dem Spiel als beste Lok-Akteurin mit Medaille und Sekt ausgezeichnet, versuchte alles. Aber wer zu viele Fehler fabriziert, den bestraft die Konkurrenz. Satz zwei weg für die umbenannten Dinter-Volleys.

Dritter Satz, endlich Glück? Es blitzte zwar auf, was die Engel so drauf haben, aber die Niederlage war besiegelt. Langes Gesicht beim Trainer. "Unser Team ist komplett durcheinander gewirbelt. Wichtige Stützen fehlen und unsere Neuen sind noch zu vorsichtig, wollen keine Fehler machen, die dann passieren", ärgerte sich der Coach. Die Zuversicht lebt. "Ich hoffe, dass wenigstens eine Mittelblockerin in der nächsten Woche wieder trainieren kann." Die Zeit rennt. Nächsten Sonntag geht's nach München und am Einheitsfeiertag kommt Grimma in die Engelsdorfer "Krimi-statt-Sportschau"-Halle. Die Derby-Gäste hatten aktuell noch frei.

Gefordert waren allerdings die Delitzscher Männer und wurden für einen Saisonstart nach Maß gefeiert. Die Truppe von Frank Pietzonka, die in der vergangenen Saison zu den Top-Teams der Südstaffel gehörte, gewann beim Neuling ASV Neumarkt mit 3:0 (26:24, 25:13, 25:23). Prädikat: Dienst getan, Pflicht erfüllt. Mit zwei Auswärtspartien starten am nächsten Wochenende die L.E. Volleys in die neue Spielzeit.

Engelsdorf:

Heinze, Trapp, Langguth, Ostwald, Sandra Peter, Thiam, Machold, Seifert, Eichholz.

GSVE Delitzsch: Timm, Jalowietzki, Bauer, Lohrisch, Andrä, T. Pietzonka, Berlet, Rost, Winkler, Karl.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 21.09.2015

Kerstin Förster

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport

Wählen Sie den Sportler, die Sportlerin und die Mannschaft des Jahres 2016. Hier online abstimmen! mehr

Jede Woche im LVZ-Tippspiel zur Saison 2016/17 regionale Partien tippen und tolle Preise gewinnen! mehr