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Floorball-Löwen stehen im Finale - Leipziger treffen auf Erzrivalen Weißenfels

Floorball-Löwen stehen im Finale - Leipziger treffen auf Erzrivalen Weißenfels

Es ist vollbracht: Die Floorball-Löwen des MFBC Leipzig gewannen auch das zweite Halbfinalspiel um die deutsche Meisterschaft in Wernigerode und treffen nun am Sonntag im Endspiel auf den Erzrivalen Weißenfels.

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Die Leipziger Floorball-Löwen (dunkle Trikots) versuchen, die Abwehr der Red Devils aus Wernigerode auszuhebeln.

Quelle: Stefanie Dabrowski

Die in Grimma beheimateten MFBC-Frauen haben ihr erstes Finale gegen Weißenfels mit 5:10 verloren.

Erst kannte der Jubel auf dem Wernigeröder Parkett am Samstagabend keine Grenzen, später feierten die MFBC-Floorballer nach ihrer Rückkehr den Bundesliga-Finaleinzug in der Moritzbastei. Der Triumph war gegen Wernigerode war eine gelungene Revanche: Vor zwei Jahren hatten die Sachsen gegen die Harzer das Endspiel verloren, vor zwölf Monaten im Halbfinale der Best-of-Five-Serie im entscheidenden fünften Spiel in der Verlängerung. Diesmal waren nach verändertem Modus "nur" zwei Siege nötig - und sowohl beim 11:10 in eigener Halle als auch auswärts beim 8:7 bewiesen die Leipziger Nervenstärke, Kampfgeist - und hatten eine Portion Glück auf ihrer Seite.

Denn in beiden Partien ging es in die Verlängerung, in der das erste Tor entscheidet. Den Goldenen Treffer erzielte der Tscheche Stanislav Kanta, der nach knapp anderthalb Minuten den Pass seines Landsmannes Tomas Novotny verwandelte und den Leipzigern die dritte Partie am Sonntag ersparte. Damit haben sie ein Tag mehr Zeit zum Regenerieren, denn schon an diesem Sonntag kommt Top-Favorit Weißenfels um 16 Uhr zum ersten von maximal drei Endspielen in die Sporthalle Brüderstraße. Dann erhoffen sich die Löwen die Unterstützung von gut 500 Zuschauern.

Vorgestern drückten die Männer an gleicher Stätte den Wikinger Frauen aus Grimma die Daumen, die beim 5:10 im ersten Match gegen Weißenfels aber chancenlos waren. Die Männer stehen vor einer ähnlich schweren Aufgabe. Denn in der Vorrunde kassierten sie mit 4:17 und 2:9 zwei klare Pleiten. Doch die Leipziger können hoffen: Im November fehlten noch die Verstärkungen aus Schweden, die zu Jahresbeginn für einen echten Ruck im Team sorgten. "Und im Februar haben wir vorher alle Reihen umgestellt. Wir wollten uns absolut nicht in die Karten gucken lassen weil wir ahnten, dass wir in den Playoffs noch einmal gegen Weißenfels spielen werden", so Ex-Nationalspieler Christian Fritsche, der an die Spiele beim Erzrivalen nicht die besten Erinnerungen hat. Auf der Strafbank sitzend bekam er vor Jahren mal von einem Zuschauer eine Bierdusche verpasst - seither steht die Strafbank auf der anderen Hallenseite.

Löwen-Trainerin Silke Unger freut sich, dass ihr Team nach durchwachsener Vorrunde nun am Limit spielt. Fürs Finale will sie sich eine Defensiv-Variante einfallen lassen, um den Favoriten zu überraschen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 09.04.2013

Frank Schober

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