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Floorball-Urgestein Fritsche macht Schluss

Floorball-Urgestein Fritsche macht Schluss

Sportler, die stets ans Limit gehen, haben eins gemeinsam: Sie sind für ihr Team schwer ersetzbar und für den Gegner meist äußerst unbequem. Doch der Erfolg gibt ihnen Recht.

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Vor eineinhalb Jahren wurde Christian Fritsche als Nationalspieler verabschiedet, nun endet auch seine Vereins-Karriere.

Quelle: Christian Nitsche

Man mag ihn oder man mag ihn nicht, aber eines steht fest: Christian Fritsche, genannt "die Kanone", zählt zu den erfolgreichsten Akteuren des deutschen Floorballsports, der bis vor wenigen Jahren noch Unihockey hieß. Nun hängt die Nummer 28 den Floorballstock an den berüchtigten Nagel.

Lange hat Christian Fritsche gegrübelt, nun fällte er die Entscheidung: Der 33-jährige Allrounder - Urgestein und tragende Säule im MFBC-Bundesligateam sowie lange Rekord-Nationalspieler Deutschlands mit mehr als 75 Länderspielen - beendet seine Karriere. "Für die meisten kommt mein Abschied sicher überraschend. Aber nur jetzt habe ich die Chance, als amtierender deutscher Meister von der Floorball-Bühne abzutreten", sagte Fritsche, der in einem Architekturbüro arbeitet und sich um sein berufliches Fortkommen kümmern will.

Nicht nur sein Rückzug leitet einen Umbruch bei den Löwen ein. Denn nach dem überraschenden Titel im Frühjahr hörte auch Meistertrainerin Silke Unger aus privaten Gründen auf. Zudem verabschiedeten sich die beiden Leistungsträger aus Schweden sowie der starke Finne in MFBC-Diensten und gingen zurück in ihre Heimat. Von den beiden Tschechen blieb nur Stanislav Kanta in Leipzig - er übernahm im Sommer die schwierige Doppelrolle als Spielertrainer. Der zweite Tscheche Tomas Novotny dagegen wechselte zum Liga-Rivalen nach Chemnitz.

Dennoch ist Christian Fritsche um die Zukunft seines Teams nicht bange: "Die Mannschaft hat viele interessante Neuzugänge. Gerade mit diesen tollen Typen aufzulaufen, hätte mich noch einmal gereizt. Aber ich möchte wirklich meine künftigen Prioritäten auf das Privat- und Berufsleben legen. Ein Traum hat sich im Sommer nicht erfüllt - noch einmal Europacup zu spielen. Leipzig war vierter Nachrücker und wurde zum EC-Finale nicht eingeladen. jt/fs

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 19.09.2013

Frank Schober

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