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Flop beim Saisonauftakt: Deutsche reiten hinterher

Flop beim Saisonauftakt: Deutsche reiten hinterher

Flop für die deutschen Springreiter, Hattrick für Jessica Kürten: Die heimischen Stars mussten beim ersten Weltcup- Turnier des Jahres der Konkurrenz gratulieren.

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Die in Deutschland lebende Jessica Kürten Kürten gewann den Höhepunkt des viertägigen Turniers.

Quelle: Campus Online

Leipzig. Die in Deutschland lebende Irin Kürten gewann den Höhepunkt des viertägigen Turniers im Sattel von Libertina dank des schnellsten Rittes in 40,52 Sekunden vor Edwina Alexander (Australien) mit Itot du Chateau (40,71). Beim zweiten deutschen Weltcup-Turnier neben Stuttgart kam Marcus Ehning (Borken) mit Plot Blue (41,19) als bester einheimischer Starter auf Rang vier vor Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Couleur Rubin (41,69).

„Wir hätten gerne gewonnen, aber mehr war heute nicht drin“, kommentierte Bundestrainer Otto Becker, nachdem die deutschen Reiter auch beim wichtigsten Springen in Leipzig nicht gewinnen konnten. „Es waren sechs von uns im Stechen, daher bin ich trotzdem nicht unzufrieden. Es war eine gute Mannschaftsleistung.“ Auch an den Tagen zuvor waren die wichtigen Prüfungen von den Gästen gewonnen worden.

Am knappsten scheiterte Ehning, der volles Risiko ritt, aber einmal stoppen musste. Immerhin kam er mit Plot Blue noch auf Rang vier. Eine souveräne Runde lieferte Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Couleur Rubin. Der 46 Jahre alte Routinier ritt flott, aber nicht auf Sieg und sicherte sich so bereits nach der achten von 13 Stationen die Qualifikation für das Weltcup-Finale vom 14. bis 18. April in Genf. „Er hat deutlich aufsteigende Tendenz“, sagte Bundestrainer Becker: „Mit ihm ist wieder stark zu rechnen.“

Auch Ehning ist nun sicher in Genf dabei. „Viele haben Punkte gesammelt, das ist gut“, sagte der Bundestrainer. Zu den Enttäuschungen gehörte Carsten-Otto Nagel (Wedel). Der Vize- Europameister landete mit Corradina nur auf Rang 24.

Der überragende Reiter des Turniers war Albert Zoer. Die Nummer eins der Weltrangliste war gleich zweimal Erster und gewann dabei zwei Autos. „Ich weiß gar nicht, wie ich die beide nach Hause bekommen soll“, scherzte Zoer, der sowohl die Weltcup-Qualifikation als auch das Championat von Leipzig für sich entschied. Am Sonntag riss die Siegesserie, Zoer scheiterte im Großen Preis im Normalparcours.

Mit dem fehlerfreien Ritt in 34,51 Sekunden hängte der niederländische Team-Weltmeister Jessica Kürten mit Myrtille (35,35) und den Schweden Rolf-Göran Bengtsson mit Casall (35,70) ab. „Sam ist gut in Form“, lobte Zoer seinen elfjährigen Wallach. Bester deutscher Starter im Championat war Max Kühner (München), der auf Acantus (42,25) mit deutlichem Abstand auf Rang vier kam.

Bei der zeitgleichen Weltcup-Dressur in Amsterdam dominierten auch die Niederländer, und Isabell Werth musste sich bei ihrem zweiten Start in dieser Saison mit dem fünften Platz begnügen. Die 40-Jährige aus Rheinberg erhielt für ihre Kür mit dem Wallach Warum nicht 79,80 Prozent. Die Prüfung gewann der Doppel-Europameister Edward Gal (Niederlande) mit Totilas (87,00). Auf den Plätzen zwei und drei folgten Laura Bechtolsheimer (Großbritannien) mit Mistral Hojris (82,30) und Imke Schelleken-Bartels (Niederlande) mit Sunrise (82,05).

Michael Rossmann, dpa

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