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Für vier Spiele: ThSV Eisenach verpflichtet Weltmeister und Olympiasieger

Für vier Spiele: ThSV Eisenach verpflichtet Weltmeister und Olympiasieger

Während sich die Handballer des SC DHfK Leipzig langsam von der Aufstiegs-Feier-Stimmung wieder hin zum Projekt Meistertitel begeben, greift die Konkurrenz in der 2. Handball-Bundesliga noch einmal tief in die Trickkiste.

Leipzig. Nach der Verletzung von Stammtorhüter René Villadsen hat sich der ThSV Eisenach mit einem Weltmeister und zweimaligen Olympiasieger für den Rest der Saison verstärkt.

Valter Matošević soll die Thüringer zurück in die 1. Bundesliga führen, teilte der Verein am Dienstag mit. „Ich kenne Valter seit 25 Jahren. Der Kontakt riss nie ab. Ich brauchte nicht viel Zeit, ihn für die kurze Aufgabe beim ThSV Eisenach zu gewinnen“, sagte Trainer Velimir Petkovic. Schon am Mittwoch soll der Neuzugang im Kader stehen, wenn Eisenach zu Hause den VfL Bad Schwartau empfängt. Es folgen noch die Spiele gegen Absteiger Baunatal und die Kellerkinder aus Saarlouis und Dormagen.

Ob der 44-Jährige der Mannschaft tatsächlich noch weiterhelfen kann, müssen diese vier Begegnungen zeigen. Matošević hat bereits vor fünf Jahren seine Karriere beendet, half dann später noch einmal kurz bei seinem ehemaligen Verein TuS Nettelstedt-Lübbecke aus.

Welchen Schub ehemalige Weltstars einer Mannschaft verleihen können, hat der SC DHfK Leipzig bereits vor vier Jahren gezeigt. Für die beiden Relegationsspiele auf dem Weg in die 2. Bundesliga verpflichtete der Verein Joel Abati (damals 41) und Goran Stojanovic (damals 45).

Während Stojanovic seinen Vordermann Michael Galia zu Höchstleistungen trieb, griff Abati selbst mit ein. „Das war irre, er ist schon im ersten Training explodiert und hat die Regie übernommen. Das habe ich so noch nicht gesehen, er wollte jede Partie gewinnen. Einige Spieler profitieren heute noch von seinem Gastspiel“, glaubt DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther. Der SC DHfK besiegte damals auswärts TarpWanderup und danach zu Hause Dessau-Roßlau. Damit war der Aufstieg perfekt.

Matthias Roth

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