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Gegen Hamm müssen zwei Punkte her

Gegen Hamm müssen zwei Punkte her

Mit einem Heimsieg am morgigen Sonntag (17 Uhr, Arena) gegen ASV Hamm-Westfalen könnte Handball-Zweitligist SC DHfK den Sprung ins Tabellenmittelfeld schaffen. Doch das würde in dieser "verrückten" Spielklasse nicht für Erleichterung sorgen, denn alle Teams ab Rang neun müssen aufgrund der geringen Punktabstände noch gegen den Abstieg kämpfen.

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Ist vom Klassenerhalt überzeugt: Rückraumspieler Steve Baumgärtel.

Quelle: Nitsche

Leipzig. Dennoch zählt für die Leipziger, die vorigen Sonnabend in Aue beim 28:23-Erfolg zu überzeugen wussten, nur ein Sieg. Das gleiche Ziel haben die Westfalen. Sie möchten an den 34:27-Hinspielerfolg gegen die Leipziger anknüpfen. "Das war unser bestes Saisonspiel", erinnert sich Kapitän Andreas Simon. "Als starken Gegner", schätzt Trainer und Manager Kay Rothenpieler das DHfK-Team ein. Aber "etwas Zählbares" soll schon herausspringen. Dennoch schieben die Westfalen dem Gegner vor allem aufgrund seiner Zugänge Matthias Gerlich, Philipp Seitle und Igor Levshin die Favoritenrolle zu.

Karsten Günter erwartet viele Zuschauer nach dem überzeugenden Auftritt im Erzgebirge. "Handball-Leipzig weiß doch, was auf dem Spiel steht. Ich hoffe auf einen Hexenkessel", sagt der Handball-Geschäftsführer des SC DHfK. Über irgendeine, sicher nötige Erfolgsserie denke er nicht nach. "Für mich zählt nur ein Sieg am Sonntag."

Der wäre auch für die Moral des Teams von enormer Bedeutung - vor allem im Hinblick auf die folgenden Hammer-Partien. Bereits am Mittwoch (20 Uhr) tritt Leipzig beim Sechsten Bietigheim an, übernächsten Sonnabend (18.15 Uhr) geht es zum Zweiten Bergischer HC, ehe am 23. März (20 Uhr) der Spitzenreiter Emsdetten in der Arena gastiert.

"Deswegen muss ein Sieg her gegen Hamm. Wir müssen wieder die Mannschaft werden, die an guten Tagen jeden schlagen kann", sagt Seitle, der nach seinen Nasenbeinbruch in Aue nur im Notfall auflaufen wird. Auch Steve Baumgärtel rechnet mit einem harten Stück Arbeit. "Hamm gehört mit seinen starken Spielern sicher nicht da unten hin. Wie schnell es geht, sehen wir ja an unserem Beispiel. Ich bin aber überzeugt davon, dass wir den Klassenerhalt schaffen", erklärt der Rückraumspieler, der am vergangenen Montag seinen 29. Geburtstag feierte.

"Nach dem Aue-Sieg dürfen wir uns nicht im siebten Himmel wähnen. Unser Trend ist zwar positiv. Aber wir brauchen Punkte und Hamm wird alles andere als ein Spaziergang", schildert Trainer Uwe Jungandreas die nach wie vor kritische Lage.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 02.03.2013

Norbert Töpfer

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