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Geglücktes Debüt für Trainer Ralf Loose: Dynamo Dresden gewinnt 1:0

Geglücktes Debüt für Trainer Ralf Loose: Dynamo Dresden gewinnt 1:0

Das Debüt von Ralf Loose als neuer Dynamo-Trainer ist geglückt: Vor 13.252 Zuschauern an der Lennéstraße besiegten die Schwarz-Gelben die TuS Koblenz mit 1:0 (1:0).

Dresden. Für das Tor des Tages sorgte Kapitän Thomas Hübener bereits nach 26 Minuten. Die Konkurrenten um Platz drei spielten allerdings nicht mit, Offenbach und Wehen-Wiesbaden gewannen ihre Spiele anders als Erfurt (2:3 in Sandhausen) am Abend zuvor.

 

Loose nahm wie angekündigt kaum personelle Änderungen vor, nur Timo Röttger kam für den verletzten Jonas Strifler zurück in die Mannschaft. Das Team spielte auch weiter im 4-3-2-1-System, allerdings etwas modifiziert. Denny Herzig besetzte diesmal den Rechtsverteidigerposten, Thomas Hübener spielte anders als beim 0:1 in Rostock wieder Innenverteidiger. Vor der Abwehr setzte Loose auf David Solga und Lars Jungnickel, Robert Koch rückte vom Flügel in die Mitte hinter Stoßstürmer Dani Schahin, der von Timo Röttger und Alexander Esswein flankiert wurde.

Damit kam die Mannschaft gut zurecht und setzte gegen die Koblenzer, die kurz nach dem Anpfiff ihren Mittelstürmer Marcus Steegmann verletzungsbedingt verloren, früh Akzente. Esswein dribbelte sich nach neun Minuten links durch, spielte quer auf Schahin, der zu Koch verlängerte, doch der Lausitzer schoss aus aussichtsreicher Position drüber.

 

Esswein (künftig beim 1. FC Nürnberg) war es auch, der TuS-Schlussmann Andre Weiß zehn Minuten später aus spitzem Winkel prüfte (19.). Am 1:0 war Dynamos bester Torschütze (13 Saisontreffer) ebenso beteiligt. Von der Mittellinie lief er auf das gegnerische Tor zu, Weiß parierte noch, doch Hübeners Nachschuss saß (26.). Die Fans im dahinter befindlichen K-Block waren aus dem Häuschen.

Schahin hätte in der 33. Minute erhöhen können, ballerte nach Vorarbeit von Esswein aber über den Kasten der Koblenzer. Die Gäste hatten nicht viel zu bieten, sie trauten sich nach Steegmanns Ausfall nicht mehr viel zu, verzeichneten erst kurz vor dem Seitenwechsel mal eine halbe Chance, als Mittelfeldmann Oliver Laux aus weiter Entfernung zwei Meter vorbeizielte (45.). Solgas Flachschuss aus 25 Metern war da weitaus gefährlicher gewesen, nur knapp neben dem linken Pfosten vorbeigeflogen (38.).

 

Nach der Pause musste Dynamo ohne den verletzten Hübener weitermachen, Florian Grossert kam in die Mannschaft und besetzte die Position des Rechtsverteidigers, sodass Herzig für Hübeners Posten frei wurde. Viel änderte sich sonst nicht, wenngleich die Gäste nun etwas beherzter zu Werke gingen, Laux gleich mal Benjamin Kirsten prüfte (54.). Sebastian Schuppan (59., vorbei) und Robert Koch (63., gehalten) versuchten sich am 2:0, scheiterten aber.

 Da es den Dresdnern auch in der Folge nicht bgelang, den Sack zuzumachen, mussten die Fans bis zum Schlusspfiff zittern. In der 82. Minute musste der Ball eigentlich drin sein, als Koch und Esswein auf Weis zuliefen, doch zu lange zögerten: Kochs Ablage schob Esswein zu lässig in Richtung kurzes Eck, Weis kam noch mit dem Fuß dazwischen und hielt die Rheinländer im Spiel. Chancen, die einseitige Partie für sich zu entscheiden, hatten die Männer von Trainer Petrik Sander aber nicht mehr. Schuppans Freistoß flog noch knapp am Dreiangel vorbei (89.), Schahin schoss völlig frei über den Querbalken ´(90.+1), dann war Looses Einstand mit einem Dreier endlich perfekt.

Jochen Leimert

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