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Grand Prix auf dem Sachsenring: Cortese und Tode nutzen Heimvorteil

Grand Prix auf dem Sachsenring: Cortese und Tode nutzen Heimvorteil

Die deutschen Motorrad-WM-Piloten haben den Heimvorteil genutzt und starten in zwei Klassen aus Reihe eins in den Sachsenring-Grand-Prix am Sonntag. Sandro Cortese (Berkheim) fuhr im Qualifikationstraining der 125-Kubikzentimeter- Klasse am Samstag auf Platz vier.

Hohenstein-Ernstthal. Sensationell als Zweiter geht der Glauchauer Arne Tode ins Rennen der Moto2.   

„Ich freue mich unendlich über diesen zweiten Platz. Damit hätte ich nicht gerechnet. Wir haben das Motorrad nach dem Training noch mal verbessert und dabei hat jeder im Team einen tollen Job gemacht“, jubelte der Sachse und wurde von den Zuschauern frenetisch gefeiert. Zumal er in dieser Saison sein Debüt als Fix-Starter in der WM gibt. Er musste lediglich dem Italiener Andrea Iannone den Vortritt lassen. Stefan Bradl aus Zahling belegte Platz sieben und war damit auch zufrieden. „Die erste Kurve entscheidet morgen, wohin die Reise geht. Ich bin nicht mitten im Pulk, aber Respekt habe ich dennoch“, sagte der Bayer.   

Cortese hatte sich an seinem Teamkollegen Marc Marquez orientiert, der erneut die Pole Position erreichte. „Es war ein sehr gutes Training. Die erste Reihe war unser Ziel, weil man sonst eher nur eine geringe Chance hat, vorn dabei zu sein. Es wird sehr schwer, Marc zu schlagen, aber ein Podestplatz sollte es schon werden. Ich freue mich auf Sonntag“, sagte Cortese, der drei Runden lang hinter Marquez herfuhr, dessen Fahrlinie studieren konnte und dabei seine besten Rundenzeiten erreichte.   

Nicht wie erhofft konnte sich Jonas Folger (Schwindegg/Aprilia) in Szene setzen. Der Bayer belegte Platz elf. Marcel Schrötter (Pflugdorf/Honda), im vergangenen Jahr noch aus der ersten Reihe startend, kam lediglich auf Platz 15. Auch Wild-Card-Pilot Toni Finsterbusch (Krostiz/KTM), der am Samstagmorgen im freien Training mit Rang acht überrascht hatte, bekam seine Grenzen aufgezeigt und startet von Platz 18.   

In der „Königsklasse“ MotoGP kam Titelverteidiger Valentino Rossi nach seiner Verletzungspause auf Platz fünf. Der Italiener, der mit einem speziell angefertigten Rennanzug fährt, um das verletzte rechte Bein zu entlasten und zu stabilisieren, musste mit ansehen, wie sein Yamaha-Teamkollege Jorge Lorenzo (Spanien) die Pole Position erkämpfte und damit beste Aussichten auf seinen sechsten Saisonsieg hat.

dpa

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