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Grand Prix in Teutschenthal: Belgier de Dycker dominiert - Nagl beißt sich durch

Grand Prix in Teutschenthal: Belgier de Dycker dominiert - Nagl beißt sich durch

Ken de Dycker war der überragende Motocross-Pilot beim „Grand Prix of Germany“ am Sonntag in Teutschenthal. Der Belgier gewann vor mehr als 35.000 Zuschauern beide Läufe in der MX 1-Klasse und siegte mit der Idealpunktzahl 50 vor seinem Landsmann Clement Desalle (40) und dem Italiener David Philippaerts (38).

Teutschenthal. Die Spitzenposition nach acht von 15 Stationen behauptete Titelverteidiger Antonio Cairoli (341) aus Italien, der sich im Talkessel mit dem vierten Platz (37) begnügen musste.

Nur zwei Wochen nach seiner Schulterverletzung in Folge eines Sturzes bei den WM-Läufen in St. Jean d’ Angely (Frankreich) biss sich Maximilian Nagl durch. Der Vizeweltmeister wurde Fünfter und Siebenter, sammelte 30 Zähler und landete in der Tageswertung auf dem sechsten Platz. „Im ersten Lauf ging es relativ gut. Doch im zweiten Durchgang habe ich nur noch gegen die Schmerzen gekämpft, um wenigstens das Ziel zu erreichen. Ich musste jedoch das Tempo herausnehmen“, meinte der Oberbayer.

Einen starken Eindruck hinterließ Ken Roczen in der MX 2-Klasse. Der erst 16-jährige Apoldaer landete in der Tageswertung hinter Weltmeister Marvin Musquin (47 Punkte) aus Frankreich mit 41 Zählern auf dem zweiten Rang und festigte damit den zweiten Platz in der Gesamtwertung (288) hinter Musquin (365). Dabei hatte Roczen im ersten Durchgang sehr viel Pech. Auf dem dritten Platz liegend musste er die letzten sieben Kurs-Runden ohne Brille bewältigen, da sich die völlig verschmutzte Schutzfolie nicht mehr abreißen ließ. Im zweiten Lauf distanzierte der Thüringer die Konkurrenz und hatte im Ziel über 20 Sekunden Vorsprung. „Das war ein Lauf ganz nach meinem Geschmack, an dem ich in der zweiten Halbzeit der WM anknüpfen möchte. Der erste Durchgang in dieser Saison war nicht meine Halbzeit“, meinte der Suzuki-Pilot.

Larissa Papenmeier hat für den einzigen deutschen Sieg im Talkessel gesorgt. Die Suzuki-Fahrerin gewann mit 47 Punkten den „Grand Prix of Germany“ vor Chiara Fontanesi (Italien/41) und Livia Lancelot (Frankreich/40). Papenmeier leistete damit der WM- Spitzenreiterin Stephanie Laier, die 38 Zähler sammelte, wertvolle Schrittmacherdienste und verbesserte sich mit 184 Punkten in der Gesamtwertung hinter der Heidelbergerin Laier (230) und der Französin Livia Lancelot (190) vom fünften auf den dritten Platz. Nach dem Sieg im ersten Lauf genügte der aus Bünde stammenden Papenmeier im zweiten Durchgang der zweite Rang hinter der Italienerin Chiara Fontanesi, um den Erfolg perfekt zu machen.

dpa

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