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Großaufgebot der Polizei sichert Pokalspiel in Halle – Fanprovokationen im Internet

Großaufgebot der Polizei sichert Pokalspiel in Halle – Fanprovokationen im Internet

Mit einem Aufgebot von mehreren Hundertschaften wird die Polizei am Samstag das DFB-Pokalspiel des Halleschen FC gegen den Fußball-Zweitligisten Eintracht Frankfurt absichern.

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Fans des HFC beim Pokalspiel gegen Union Berlin am 15. August 2010 in der Leipziger Red Bull Arena.

Quelle: Christian Nitsche

Halle. Die Polizisten aus Sachsen-Anhalt werden dabei von Beamten aus Hessen, Niedersachsen und von der Bundespolizei unterstützt, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd am Mittwoch. Die Polizei werde konsequent bei etwaigen Gewaltaktionen vorgehen. „Wir schreiten sofort ein“, sagte er. Die Polizei bereite sich intensiv auf das Spiel vor, sei personell gut aufgestellt und arbeite eng mit der Polizei in Frankfurt/Main zusammen.

Anhänger der Eintracht aus Frankfurt/Main, die eines der 300 Tickets für das Duell im gerade einmal 2800 Zuschauer fassenden Stadion am Bildungszentrum in Halle-Neustadt ergattert haben, werden den Angaben zufolge mit Bussen an die Saale gebracht und danach auch wieder abgeholt. Am Spieltag selbst seien keine Tageskassen geöffnet, hieß es. Wer also im Vorfeld keine Karte erworben habe, komme auch nicht ins Stadion, sagte der Polizeisprecher. Er verwies auch darauf, dass die Polizei in Halle Erfahrungen mit der Absicherung von Fußballspielen dieser Art habe.

Im Vorfeld der brisanten Partie am Samstag waren beide Fanlager schon durch gegenseitige Provokationen im Internet aneinander geraten. Vor allem ein provozierendes Video einiger HFC-Fans auf dem Videoportal Youtube, das neben Schmähungen des Gegners auch antisemitische Parolen beinhaltet, sorgte für Aufsehen unter den Eintracht-Fans. Daraufhin kursierten unter den Anhängern aus der Main-Metropole Aufrufe, im Zweifel auch ohne Eintrittskarte und abseits der Fanbusse zum DFB-Pokalspiel in die Saalestadt zu reisen.

Auch um den Austragungsort der Partie am Samstag gab es lange Zeit Diskussionen. Das Stadion am Bildungszentrum in Halle-Neustadt war erst nach einem langem Hin und Her gefunden worden. Die eigentliche Spielstätte des HFC, das Kurt-Wabbel-Stadion, wird derzeit umgebaut. Daraufhin war zunächst das Paul-Greifzu-Stadion in Dessau-Roßlau als alternativer Austragungsort anberaumt worden, die Muldestadt hatte aber aus Sicherheitsgründen abgesagt. Danach hatten die Hallenser neben den der Arenen in Leipzig und Nürnberg weitere zehn Stadionbetreiber kontaktiert, aber überall Absagen erhalten.

dpa / mpu

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