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Großes Kino: Icefighters Leipzig schießen Herne ab

Eishockey Großes Kino: Icefighters Leipzig schießen Herne ab

Am Sonntag empfingen die Leipziger Icefighters den letztjährigen Hauptrunden-Meister Herner EV. Von der Favoriten-Rolle des Teams aus dem Ruhrgebiet war allerdings wenig zu sehen: Im Tauchaer Eiszelt überrollten die Gastgeber ihre Gäste gnadenlos.

Dimitri Komnik (Icefighters #61) im Oktoberfestdress beim Spiel Icefighters Leipzig gegen Herner EV.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Das war großes Kino: Die Exa Icefighters Leipzig vermöbelten am Sonntagabend den hoch gehandelten Herner EV mit 8:1 (3:0, 2:0, 3:1). Begnadete Spieler wie der Ex-Leipziger Snetsinger oder der ehemalige Halle-Star Danny Albrecht waren bedient. Die Gastgeber legten im Tauchaer Eiszelt los, wie die Feuerwehr. Herne schien noch im Bus zu sein, als die Tormaschine der Eiskämpfer auf grün geschalten wurde. Ian Farrell tunnelte Goalie Weidekamp – 1:0. Die Sachsen blieben ihrem stürmenden Orkan treu. Lichterloh brannte es im Drittel des letztjährigen Hauptrunden-Meisters Herne – eine Strafzeit half. Allerdings nur kurz, denn auch dort verzückten die Spieler das Publikum.

Zwölf Sekunden brauchte es zum 2:0-Blueliner von Jakob Weber. Herne weiter nicht wirklich anwesend. Erneute Überzahl – Traumkombination von Farrell, Velecky und Patocka. Letzterer schob ins verwaiste Tor. 3:0, Herne verdutzt, über 1100 Fans in Ekstase. In zwei Überzahlspielen von Herne wurde es brenzliger, Roßberg und die Abwehr standen – wie auch das Publikum. „Wir hatten keine Chance, uns zu entfalten“, zeigte sich die Petrozza-Vertretung geschockt. Zweites Drittel – Hannes Albrecht wurde auf die Reise geschickt und netzte ein.

Selbiger schoss Minuten später das 5:0. Die Halle skandierte: „Und ihr wollt unser Meister sein.“ Herne gab nicht auf. Der gesperrte Frank Petrozza gestikulierte wild im VIP-Bereich. Icefighthers Cheftrainer Sven Gerike: „Die Tore kamen im richtigen Moment.“ Schiedsrichter Seedo Janssen schien einzuwirken und verteilte 32 zu 8 Strafminuten gegen Leipzig. Mehr als der 5:1-Ehrentreffer durch Albrecht konnte Herne auch in Überzahl nicht erzielen. Geschäftsführer André Krüll: „Wahnsinn.“

Ein grandioser Abend und vier Punkte nach einem Hammerprogramm. Ein mahnender Coach verwies „auf eine tolle Momentaufnahme, die gefeiert wird.“ Das Oktoberfest verlief dementsprechend feuchtfröhlich.

Martin Bergau

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