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HC-Leipzig-Kapitänin Katja Schülke: "Wir sind extrem hungrig"

HC-Leipzig-Kapitänin Katja Schülke: "Wir sind extrem hungrig"

Beim HC Leipzig geht es ab morgen Schlag auf Schlag: Zunächst die Pokal-Endrunde in Göppingen, am Mittwoch dann das Meisterschafts-Halbfinale in Buxtehude, Sonntag darauf das Rückspiel in Leipzig.

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Lieblingspose Jubel: Katja Schülke nach einem Sieg.

Quelle: Christian Nitsche

In den drei Halbfinals innerhalb von acht Tagen ist jeweils der Buxtehuder SV der Gegner. Der Verein, an dem der HCL in den letzten beiden Jahren im Meisterschafts-Halbfinale gescheitert war ... HCL-Kapitän Katja Schülke (29) über den möglichen Buxtehude-Komplex, das Pokalwochenende und den neuem Trainer.

Frage: Befürchten Sie, dass die Mannschaft ein Buxtehude-Trauma bekommt?

Katja Schülke:

Absolut nicht, es gibt kein Trauma. Wir sind zwar gegen den BSV zweimal rausgeflogen, aber letztes Jahr im Pokal haben wir gegen Oldenburg verloren, das hatte mit Buxtehude nichts zu tun. Wir wissen, wir brauchen einen guten Tag, eine Top-Leistung, dann gewinnen wir auch. Und der erste Gegner, den wir ausschalten müssen, ist halt Buxtehude. Punkt.

Nervt das, dreimal in acht Tagen gegen den gleichen Gegner spielen zu müssen?

Es ist völlig egal, ob mich das jetzt nervt oder nicht, wir können es uns nicht aussuchen. Wir hatten jetzt auch dreimal Frankfurt hintereinander. Und wenn alles so gut klappt wie diese drei Spiele, dann werden wir uns nicht beschweren.

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass es diesmal gegen Buxtehude anders ausgeht als in den letzten beiden Jahren?

Theoretisch natürlich 50 zu 50. Aber wir fahren hin, um zu gewinnen. Es geht um den ersten Titel, wir sind extrem hungrig und top motiviert. Wir haben beste Chancen, Buxtehude zu schlagen.

Welchen Wetteinsatz würden Sie riskieren?

Eine richtig gute Flasche Rotwein auf jeden Fall.

Ist die Situation mit der vor einem Jahr vergleichbar oder sehen Sie Unterschiede?

Von der Konstellation ist es ähnlich. Wir fahren zum Final Four und dann kommen die Playoffs. Aber natürlich ist die Situation nicht gleich. Die Mannschaft ist gewachsen. Wir sind vor einem Jahr in drei Halbfinals gescheitert, ich denke, dass wir da einige Erfahrungen mitnehmen können. Jetzt versuchen wir, alles besser zu machen. Das ist eine Veränderung. Dann wissen alle, dass vor ein paar Wochen der Trainer gewechselt wurde. Auch das hat Veränderungen bewirkt. Wir haben mit Thomas Oerneborg eine kleine Serie hingelegt, sind jetzt wahnsinnig selbstbewusst. So fahren wir auch nach Göppingen.

Was macht der neue Trainer besser als der alte?

Ich bin kein Freund davon, Vergleiche zwischen Trainern zu ziehen. Ich finde es wichtiger zu sagen, was die Stärken sind.

Was sind Oerneborgs Stärken?

Jeder neue Coach bringt ins Training erst einmal neuen Input. Mit Thomas Oerneborg sprechen wir sehr viel über taktische Dinge. Wir versuchen, die Abwehr zu stabilisieren und aus der Defensive mehr Kontertore zu erzielen. Unsere Abwehr war vorher auch sehr gut, aber wir haben zu wenige Kontertore daraus gemacht. Darauf liegt jetzt großes Augenmerk.

Was nehmen Sie lieber: Einen Sieg im Pokalhalbfinale oder einen Sieg im Halbfinale um die Meisterschaft?

Da gibt es kein Entweder-Oder, beides muss gelingen.

Beschäftigen Sie sich auch schon mit dem möglichen Finalgegner Thüringer HC, der im zweiten Halbfinale gegen Göppingen Favorit ist?

Der Fokus gilt wirklich nur Buxtehude. Es bringt nichts, sich auf Gegner vorzubereiten, die dann vielleicht doch nicht kommen.

Wissen Sie, wann der HC Leipzig zuletzt Pokalsieger geworden ist?

Ich glaube 2008, aber da war ich noch nicht in Leipzig.

Stimmt. Wann hatten Sie den DHB-Pokal zuletzt in der Hand?

2003 mit Frankfurt, wir hatten im Finale Trier besiegt. Das ist zehn Jahre her, eigentlich viel zu lange.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 19.04.2013

Interview: Uwe Köster

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