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HC Leipzig steht vor einer Mammutaufgabe – Public Viewing zum Finalspiel am Sonntag

HC Leipzig steht vor einer Mammutaufgabe – Public Viewing zum Finalspiel am Sonntag

Es ist das letzte Spiel der Saison und zugleich das wichtigste. Am Sonntag treten die Handballerinnen des HC Leipzig zum zweiten Meisterschaftsmatch beim Thüringer HC an.

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Nadja Nadgornaja (links) und Anne Hubinger - beide wollen am Sonntag die Deutsche Meisterschaft feiern.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Die Ausgangslage ist alles andere als einfach – die Mannschaft von Thomas Oerneborg nimmt eine Hypothek von sechs Toren aus dem Hinspiel mit in die Partie.

Dass im Handball immer alles möglich ist, war die einheitliche Meinung beider Teams nach dem deutlichen 27:21-Sieg des THC am vergangenen Sonntag in Leipzig. Während Thüringens Coach Herbert Müller davon sprach, „dass die Tür zum dritten Titel in Folge nun schon ganz weit aufgestoßen ist“, war seine Toptorschützin noch skeptisch. Nadja Nadgornaja, die mit sieben Treffern alle überragte, warnte: „Viele denken, die Tür ist nun auf, aber wir haben schon oft gemerkt, dass nach dem Hinspiel noch gar nichts entschieden ist.“

HCL muss seine Abwehr stabilisieren

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HCL-Torhüterin Katja Schülke half ihrem Team im Hinspiel gegen den THC mit vielen Rettungstaten.

Quelle: Christian Nitsche

Damit spielte die 24-Jährige unter anderem auf das Meisterschaftshalbfinale an, als der THC ein Plus von vier Toren gegen Leverkusen nur haarscharf zum Einzug ins Finale nutzen konnte, denn ihre Mannschaft verlor das Rückspiel mit drei Treffern. „Bayer hat gegen den THC ohne Respekt gespielt. Das sollte auch unsere Taktik für das Rückspiel sein“, sagt HCL-Spielerin Saskia Lang.  

Die Leipzigerinnen müssen am Sonntag vor allem ihre Abwehr deutlich stabilisieren, um eine Chance auf den Titel zu haben. „Wir werden alles geben, kämpfen und am Ende schauen, ob es reicht“, sagt HCL-Coach Oerneborg. Lang gibt den Ton vor: „Wir wollen das kleine Wunder schaffen. Im Hinspiel haben wir zu viele einfache Tore zugelassen.“

Public Viewing am Leipziger Markt

Die Zuschauerkapazität in der „Salza-Halle“ ist auf 1500 Plätze begrenzt, das entscheidende Meisterschaftsduell schon lange ausverkauft. 150 Fans reisen aus der Messestadt mit nach Thüringen. Für alle, die keine Karte haben, hat sich der HCL etwas einfallen lassen: Im Modehaus Breuninger am Leipziger Markt gibt es ein Public Viewing. Gemeinsam mit der langzeitverletzten HCL-Spielerin Anne Ulbricht können die Fans das Finale ab 16 Uhr auf einer Großbildleinwand verfolgen.

Leipzigs Maura Visser, momentan mit 156 Toren und drei Treffern Vorsprung auf Thüringens Nadgornaja Topscorerin der Handball-Bundesliga, kündigt für den Showdown an: „Richtige Sportler kämpfen bis zum Ende. Wir müssen am Sonntag alle top drauf sein, wenn wir Meister werden wollen.“ Der HC Leipzig hat noch 60 Minuten Zeit, um dem THC die Suppe zu versalzen und den Pott nach drei Jahren wieder mit in die Messestadt zu bringen.

Anne Grimm

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