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HC Leipzig vor dem Spiel gegen Toulon: Maura Visser trifft auf eine gute Freundin

HC Leipzig vor dem Spiel gegen Toulon: Maura Visser trifft auf eine gute Freundin

Eigentlich sah es ganz gut aus, wie sich am Samstagnachmittag die Sorgenkinder des HC Leipzig im Abschlusstraining bewegten. Luisa Schulze und Mauren Visser wirkten recht fit bei den Tempogegenstößen und im Spiel 1:1. Selbstverständlich war das nicht, denn die beiden HCL-Spielerinnen leiden seit Mittwoch an einer Magen-Darm-Erkrankung.

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Maura Visser (l.) vom HC Leipzig und Stine Svangaard von Toulon sind gute Freundinnen. Sie spielten früher zusammen im dänischen Kolding.

Quelle: Winfried Wächter

Saint-Raphael. Es stand bei der Abreise am Freitag nicht fest, ob sie am Sonntag (17 Uhr) das Europapokal-Spiel der 3. Runde im Cup der Pokalsieger gegen den französischen Vertreter Toulon St. Cyr Var HB würden bestreiten können. „Es geht“, sagte Luisa Schulze und fügte hinzu: „Muss ja.“

Sie spielte damit auf das HCL-Lazarett an, von dem in den letzten Wochen nach den vielen Ausfällen oft genug die Rede war und das nun nicht noch neue Zuwächse bekommen soll. Im Palais des Sports von Saint-Raphael, der etwa 3000 Zuschauern Platz bietet, absolvierten die beiden fast das komplette Programm mit ihren Kolleginnen. Vornehmlich von Bananen und Zwieback hatten sie sich ernährt, was zwar recht einseitig, aber zumindest einigermaßen erfolgreich war.

„Ich fühle mich schon ganz gut“, sagte Maura Visser und zeigte auf ihren Bauch, der sich wieder etwas beruhigte. „Es ist viel besser als am Mittwoch im Bundesliga-Spiel gegen Göppingen. Da hat mir schon sehr viel Kraft gefehlt“, so die Holländerin. Sie freut sich sehr auf das Spiel gegen den französischen Vertreter, auch, weil sie dann auf eine gute Freundin trifft. Mit der Dänin Stine Svangaard, die beim HCL-Gegner die Regie führt, hat sie vor ihrer Zeit in Leipzig im dänischen Kolding zusammengespielt. „Wir haben uns super verstanden, und sie hat auch immer auf meinen Hund aufgepasst, wenn ich mit der holländischen Nationalmannschaft unterwegs war.“

Dass sich die beiden immer noch gut verstehen, war bei ihrer Begrüßung zu sehen. Das französische Team hatte nach dem HCL seine letzte Übungseinheit bestritten, und als es die Halle betrat, rannten Maura Visser und Stine Svangaar fast aufeinander zu. Den Hund mit dem Namen Chico, ein Chihuahua, betreut jetzt übrigens Achim Petschauer, ein Mitarbeiter auf der HCL-Geschäftsstelle.

Maura Visser kann die Qualitäten des Kontrahenten also einschätzen und weiß, was am Sonntag auf den HCL zukommt. „Vor allem körperlich sind sie sehr stark.“ Wie recht sie hatte, war sofort zu sehen. Dagegen wirkten die meisten Leipzigerinnen regelrecht zierlich. Der LVZ-Reporter wollte sich das Training der Französinnen noch anschauen, um einen Eindruck zu gewinnen. Doch er wurde höflich, aber bestimmt aus der Halle gewiesen. Aber auch nur der Einmarsch der Spielerinnen hatte gereicht, um zu erkennen: Da kommt am Sonntag ein sehr hartes Stück Arbeit auf den HCL zu, um ins Achtelfinale vorzustoßen.

Winfried Wächter

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