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HCL: Schweißtreibender Lauf in die neue Saison - Premiere für Neu-Torhüterin Herrmann

HCL: Schweißtreibender Lauf in die neue Saison - Premiere für Neu-Torhüterin Herrmann

Am Dienstag (18 Uhr) ist öffentlicher Trainingsauftakt beim HCL mit Winken, ein bisschen Show und Fan-Abklatschen. Der interne Trainingsauftakt gestern versprach weniger Spaß, dafür umso mehr Anstrengung: 3000-Meter-Lauf nach Zeit, traditionell die erste Übung zum Saisonstart.

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3000-Meter-Lauf - für die HCL-Damen traditioneller Start in die Saison. Susann Müller (r.) wird geschont, spricht mit Coach Thomas Oerneborg.

Quelle: Sebastian Brauner

Leipzig. Der Trainer weiß danach, wer im Sommer doch etwas faul war, die Mitspielerinnen auch.

"Ich bin insgesamt zufrieden", so das Pauschalurteil von Coach Thomas Oerneborg nach der ersten Einheit der Saison. Die lief wie stets ab: Alexandra Mazzucco stürmte mit weitem Abstand vorneweg, die 20-Jährige ist ein echtes Lauftalent ("Macht mir auch richtig Spaß"), am Ende stand eine großartige Zeit von unter 11 Minuten zu Buche. Der Rest hielt sich sehr gut bis tapfer, die Torhüterinnen taten sich naturgemäß etwas schwerer.

Befreit vom Lauf waren die beiden Karolinas aus Polen (Kudlacz und Szwed-Oerneborg), die die Übung kürzlich mit der Nationalmannschaft absolviert haben. Auch Susann Müller trabte nur locker. Nach ihrer Knieverletzung befindet sich die "Heimkehrerin" im Aufbautraining und wird noch geschont. Luisa Schulze musste zuschauen, weil eine seit mehreren Wochen andauernde Sehnenentzündung im rechten Fuß einfach nicht richtig verheilen will.

Beim gestrigen "Aufgalopp" streifte auch Neu-Torhüterin Melanie Herrmann erstmals das HCL-Trainingstrikot über. Die Keeperin vom Frankfurter HC wurde kurzfristig als Ersatz für die schwangere Katja Schülke verpflichtet. "Ein Glücksfall" meinte die 23-Jährige. Sie habe nach der Insolvenz des FHC Angebote eines anderen Bundesligisten, von Zweitligisten und auch aus dem Ausland gehabt, sich aber letztlich für den HCL entschieden. "Leipzig kann man nicht ablehnen. So eine Chance bekommt man nur einmal." Sagte sie lächelnd - und das nach nicht unanstrengenden 3000 Metern. Kleiner Trost für alle: Das heutige Training verspricht deutlich weniger Schweiß.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 16.07.2013

Uwe Köster

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