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HCL und THC auf Augenhöhe

HCL und THC auf Augenhöhe

Das Meisterschaftsfinale der Handballerinnen zwischen dem HC Leipzig und dem Thüringer HC (Sonntag, 14.30 Uhr) ist ein Renner. 4000 Tickets waren gestern im Vorverkauf weg, die Kapazität wird nun auf 5000 erweitert.

Leipzig. Mehr nicht, "weil Fluchtwege beachtet werden müssen und es auch nichts bringt, wenn man in einer Kurve 15 Meter vom Spielfeld entfernt sitzt" erklärt Kay-Sven Hähner. Etwas für Feinschmecker ist der Kommentar des HCL-Managers zur Meldung aus Thüringen über den vakanten Einsatz von Nadja Nadgornaja: "Auch bei uns haben einige Spielerinnen nach einer langen Saison Probleme, aber wir klagen nicht laut."

Nachdem das geklärt ist, bleibt nur noch die Frage nach dem Favoriten. Anruf beim Bundestrainer, der objektiven Instanz. "Einen Favoriten gibt es nicht", lautet die wenig überraschende Antwort von Heine Jensen. Aber da war doch das Pokalfinale, der klare 30:22-Sieg des THC. "Stimmt, aber im Playoff-Halbfinale war der THC eine halbe Sekunde vor Schluss noch ausgeschieden." Na klar, der Klassiker: "Jedes Spiel ist anders, viele Faktoren spielen eine Rolle."

Jensen kann beim Vergleich der Mannschaftsteile kein Plus für einen Verein erkennen. "Im Tor spielen Katja Schülke und Maike März eine Top-Saison. Es ist diejenige im Vorteil, die am Sonntag die bessere Abwehr vor sich hat", sagt er. Wer hat die bessere? "Da entscheidet die Tagesform. Beide Teams haben unterschiedliche Systeme. Leipzig deckt mehr in der Zone, die Thüringerinnen mehr am Mann. Eine moderne Abwehr setzt die Werferinnen unter Druck. Bin gespannt, wem das gelingt." Beim Thema Rückraum konstatiert der Bundestrainer "ausgeglichen, klares Unentschieden", die Außen "neutralisieren sich". Fazit: "HCL und THC sind auf Augenhöhe, die Zuschauer können sich freuen."

Auf einen Tipp lässt sich Heine Jensen nicht ein. Der allgemein herrschenden Auffassung, egal, was im Hinspiel passiere, die Entscheidung falle im Rückspiel, schließt sich der Däne jedoch nicht ganz an. "Wenn ein Team ins Rollen kommt und das andere zusammenbricht, kann das eine Vorentscheidung sein. Ich glaube kaum, dass eine Differenz von acht oder neun Toren umzubiegen ist." Doch mit diesem Fall rechnet Heine Jensen nicht "Ich hoffe auf zwei enge Spiele und ein gutes Niveau." Das wiederum hoffen alle. ukö

iZum Rückspiel am 12. Mai findet in der Passage Marktgalerie Public Viewing statt. Für 600 bis zu 800 Interessenten sei Platz, Eintritt ist frei

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.05.2013

Uwe Köster

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