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HFC spielt nächste Saison im DFB-Pokal - Hallenser siegen im Pokalfinale gegen Piesteritz

HFC spielt nächste Saison im DFB-Pokal - Hallenser siegen im Pokalfinale gegen Piesteritz

Dessau-Roßlau. Der Hallesche FC hat am Dienstag in Dessau-Roßlau zum fünften Mal den Fußball-Landespokal Sachsen-Anhalts erobert. Der Cupverteidiger besiegte im Finale den Verbandsligisten Grün-Weiß Piesteritz mit 2:0 (1:0) und qualifizierte sich damit für die erste Runde des DFB-Pokals.

Durch den Pokaltriumph hat der Regionalligist jetzt in wirtschaftlicher Hinsicht Planungssicherheit. Die 100.000 Euro Antrittsgage im DFB-Pokal ist bereits fest im 2,9 Millionen Euro Etat für die kommende Saison eingeplant.

Vor 3950 Zuschauern im Paul Greifzu-Stadion tat sich der haushohe Favorit über weite Strecken sehr schwer. Ein Zweiklassen-Unterschied zwischen beiden Mannschaften war nicht zu spüren. HFC-Keeper Darko Horvat verhinderte mit zwei glänzenden Reflexen bei einem Schuss von Marc Richter (8.) und einem Kopfball von Oliver Hinkelmann (31.) einen Rückstand des Favoriten. Angelo Hauk (10., 35.) vergab zwei hochkarätige Chancen für die Hallenser. Fast mit dem Halbzeitpfiff erzielte Selim Aydemir nach einem von Toni Lindenhahn eingeleiteten blitzschnellen Konter das 1:0 für Halle.

„Wir wollten zur Halbzeit unbedingt die Null halten, umso mehr ärgere ich mich über das Gegentor kurz vor dem Wechsel“, sagte Grün-Weiß-Trainer Uwe Ferl. Sein gegenüber Sven Köhler, der bereits zum dritten Mal mit dem HFC den Pokal eroberte, sah in dem Tor die entscheidende Situation: „Der Treffer war ein Befreiungsschlag.“

Der Führungstreffer löste tatsächlich die Verkrampfung beim Favoriten. Die Hallenser erspielten sich nach dem Seitenwechsel ein klares Übergewicht. Aydemir (55.) scheiterte am Piesteritzer Keeper Falk Zschiesche. Dennis Mast (58.) und Benjamin Boltze (65.) verfehlten den Kasten nur knapp. Nach der schönsten Kombination des Spiels über Mast und Telmo Texeira Rebelo köpfte Marco Hartmann in der 69. Minute den Ball zum 2:0 in die Maschen.

„Ich bin froh über den Sieg, denn wir konnten eigentlich nur verlieren. Schon eine Verlängerung wäre ein Misserfolg gewesen“, resümierte Köhler. Ferls Ärger war nach dem Schlusspfiff schnell verflogen. „Wir haben uns in einem rassigen und hochklassigen Spiel sehr gut verkauft“, meinte der Coach.

dpa

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