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HSV Glauchau verlangt DHfK-Handballern alles ab - Leipziger gewinnen dennoch 32:29

HSV Glauchau verlangt DHfK-Handballern alles ab - Leipziger gewinnen dennoch 32:29

Bei einem spannenden Aufeinandertreffen konnte sich der SC DHfK Leipzig am 15. Spieltag der Oberliga Sachsen gegen den HSV Glauchau mit 32:29 durchsetzen und bleibt weiter ungeschlagen.

Leipzig. Rund 430 Zuschauer erlebten am Samstag in der Sachsenlandhalle das erwartet dramatische Spiel des Oberliga-Spitzenreiters gegen den heimstarken HSV Glauchau.

Der bestimmte auch gleich die Anfangsphase. Aus einer gut sortierten Abwehr, mit einem starken Enrico Fuchs im Kasten, sorgten die Muldestädter mit ihrem variablen Angriffsspiel für ein erstes Ausrufezeichen. Nach sechs Minuten lagen die Schützlinge von Sven Strübin 4:1 zurück. Beim SC DHfK lief in den ersten Minuten nicht viel zusammen, allein Machiel Schepers sorgte mit seinen drei Treffern dafür, dass der Sportclub nicht gleich den Anschluss verpasste. Neben ihm kam nach 15 Spielminuten Rechtsaußen Maik Wolf in Fahrt. Trotz eines verworfenen Siebenmeters ließ er sich nicht entmutigen und sorgte für die erstmalige Führung der Leipziger (7:8). Zu diesem Zeitpunkt hatten sich auf Seiten der Muldestädter schon alle Feldspieler in die Torschützenliste eintragen können.

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Leipzig. Bei einem spannenden Aufeinandertreffen konnte sich der SC DHfK Leipzig am 15. Spieltag der Oberliga Sachsen gegen den HSV Glauchau mit 32:29 durchsetzen und bleibt weiter ungeschlagen.Rund 430 Zuschauer erlebten am Samstag in der Sachsenlandhalle das erwartet dramatische Spiel des Oberliga-Spitzenreiters gegen den heimstarken HSV Glauchau.

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Der Tabellenführer hatte sich nun gefangen, spielte sicherer und behauptete den Vorsprung. Die Stimmung in Halle stieg minütlich und verwandelte sich zu einem lautstarken Hexenkessel. Davon unbeeindruckt bauten die Grün-Weißen ihren Vorsprung bis kurz vor der Halbzeitpause weiter aus (10:14, 25.'). Doch konnten sie die Differenz nicht bis zum Pausenpfiff halten, denn die in blau-weiß gekleidete

Heimmannschaft verkürzte noch auf zwei Zähler zum Stand von 13:15. Für die Leipziger hatten bis dahin Schepers und Wolf allein elf der 15 Treffer beigesteuert. In Abschnitt zwei blieben die Messestädter vorn und behaupteten sich gegen weiterhin engagiert auftretende HSVler. Vor allem René Pechmann (insgesamt sieben Tore) und Jan Richter (5) waren an diesem Nachmittag die herausragenden Akteure auf Seiten des Gastgebers. DHfK-Rückraummann Schepers, der schon im letzten Spiel gegen Neudorf/Döbeln als fünffacher Schütze seine aufsteigende Form unterstrich, wurde ab Mitte der zweiten Hälfte geschont (sieben Tore). Für ihn übernahm Andreas Weikert nicht nur die Position, sondern auch das Torewerfen und traf im Verlauf selbst fünf Mal ins Gehäuse. Zu der Zeit hatten die HSVler dank ihres 18:19-Anschlusses durch Pechmann noch einmal die Gelegenheit, das Spiel zu drehen. Jedoch hielten Wagner, Schlichter und eben Weikert dagegen und sorgten für die zweite Vier-Tore-Führung (20:24 nach 49 Minuten) der Begegnung. Hinten war Torhüter Michael Galia wie so häufig in dieser Saison ein großer Rückhalt für sein Team und vereitelte in diesem Spielabschnitt beste Chancen der Glauchauer Offensive. Die packende Schlussphase sorgte bei allen Beteiligten und Zuschauern für Anspannung, als die Westsachsen sieben Minuten vor Schluss erneut bis auf einen Zähler herankamen (24:25). Sie gaben sich nicht auf und kämpften vor stehendem Publikum bis zum Ende. Doch René Wagner zog die Fäden im DHfK-Spiel und hielt sein Team in Front. Schließlich sicherte der Liga-Spitzenreiter seinen

Vorsprung bis zum Abpfiff. Leuendorf erzielte per Kempatrick das letzte Tor für die Leipziger, denen bei ihrem 29:32-Auswärtssieg alles abverlangt wurde.

Christoph Masche

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