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Härtetest vor der WM: Sechs HCL-Spielerinnen im Aufgebot gegen Polen

Länderspiel Härtetest vor der WM: Sechs HCL-Spielerinnen im Aufgebot gegen Polen

Beim Länderspiel Deutschland gegen Polen stehen gleich sieben HCL-Handballerinnen in der Arena Leipzig auf der Platte. Mit der Austragung der Partie will sich Leipzig auch für die Heim-WM 2017 empfehlen.

Katja Kramarczyk (l.) und Karolina Kudlacz-Gloc treffen beim Länderspiel Deutschland gegen Polen in der Arena Leipzig aufeinander.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Irgendwie hat Karolina Kudlacz-Gloc ein mulmiges Gefühl: „Ich spiele in der heimischen Halle erstmals gegen meine Mannschaftskolleginnen. Zum Glück ist es nur ein Freundschaftsspiel“, sagt die Kapitänin der polnischen Nationalmannschaft, die auch beim HCL Spielführerin ist. Am 25. November trifft sie in der Arena Leipzig auf die deutsche Auswahl, die an diesem Tag den letzten Härtetest vor der WM in Dänemark auf heimischem Boden bestreitet. Auf der Gegenseite stehen gleich sechs HCL-Handballerinnen, die laut Bundestrainer Jakob Vestergaard „alle eine gute Chance auf die WM“ haben. Nur zwei Wochen später, am 5. Dezember, beginnt das Turnier in Dänemark, der Heimat des deutschen Bundestrainers.

Die erfahrenste der Leipzigerinnen im deutschen Kader ist Torhüterin Katja Kramarczyk. Die 31-Jährige kann sich nicht erinnern, mit so vielen HCL-Akteurinnen schon einmal gemeinsam im Nationaldress aufgelaufen zu sein: „Das hat auch etwas damit zu tun, dass sich der HCL zu einer Talentschmiede entwickelt hat und viele deutsche Spielerinnen bei uns im Kader stehen.“ Beispiel Alexandra Mazzucco: Die 22-Jährige kam 2011 aus der 3. Liga zu den Blau-Gelben und hat sich laut Bundestrainer „zu einer sehr schnellen, konter- und abwehrstarken“ Spielerin entwickelt. Erst vor wenigen Wochen feierte sie ihr Länderspieldebüt. Die WM wäre ihr erstes großes Turnier. „Die Nationalmannschaft war immer mein großer Traum“, sagt die flinke Rechtsaußen, die sinnbildlich für die Verjüngungskur im deutschen Kader steht.

Empfehlung für die Heim-WM

Zurück zum Testspiel gegen den WM-Vierten von 2013: „Ich habe meine erste Sieben noch nicht gefunden. Ich werde ich viel testen“, kündigte Vestergaard an. Der Bundestrainer hat sich Polen als Kontrahenten ausgesucht, weil der erste WM-Gegner Frankreich eine ähnlich aggressive Abwehr habe. Zu einem erneuten Aufeinandertreffen zwischen Kudlacz und ihren HCL-Freundinnen, also zwischen Polen und Deutschland, könnte es bei der WM frühestens im Viertelfinale kommen. Das zu erreichen ist die minimale Zielstellung der Deutschen, „denn dann haben wir die Qualifikation für Olympia in Rio geschafft“, erklärt Vestergaard.

Die Stadt Leipzig will sich mit dem Länderspiel auch für die WM 2017 in Deutschland empfehlen. Laut HCL-Manager Hähner hat sich der Standort für Partien bis hin zum Viertelfinale beworben, eine finale Entscheidung ist noch nicht gefallen. Das letzte Länderspiel der deutschen Handballerinnen in Leipzig liegt drei Jahre zurück. 2012 wurde Rekordnationalspielerin Grit Jurack gegen Tschechien verabschiedet. Inzwischen ist die 38-Jährige Managerin des Nationalteams.

Die Partie steigt am 25. November, 18 Uhr in der Arena Leipzig. Tickets gibt es über die Homepage des DHB und beim HC Leipzig.

HCL-Spielerinnen im Aufgebot des DHB: Saskia Lang, Katja Kramarczyk, Anne Hubinger, Luisa Schulze, Shenia Minevskaja, Alexandra Mazzucco.

Von Anne Grimm

Arena Leipzig, Am Sportforum 51.3467037 12.3504391
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