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Halbfinal-Tür ganz weit offen: Icefighters Leipzig gehen in Playoffs mit 2:0 in Führung

Halbfinal-Tür ganz weit offen: Icefighters Leipzig gehen in Playoffs mit 2:0 in Führung

Taucha. Die Aufstiegseuphorie bei den Icefighters nimmt Fahrt auf. Nach dem 4:1 (2:0,1:1,1:0) gegen die Hannover Scorpions führen die Leipziger in der „Best of 5“-Serie nun 2:0, das Halbfinale ist noch einen Sieg entfernt.

Schon am Dienstag (19.30 Uhr) können die Icefighters mit einem neuerlichen Triumph in Hannover alles perfekt machen.

2500 Fans (ausverkauft) sind nach dem 5:1-Auswärtssieg ihrer Lieblinge vom Freitagabend erwartungsfroh in die Fexcom-Arena geströmt und hatten sich noch gar nicht warm gesungen, als der erste Torjubel fällig war. Mit einem Hammer-Schuss brachte Daniel Rau die Gastgeber in Führung, da war das Match gerade 23 Sekunden alt. Mit dem Tor war die Marschrichtung vorgegeben: Leipzig beherrschte Partie und Gegner, machte unheimlich Druck, das 2:0 war nur eine Frage der Zeit. Chancen gab's genug, doch erst in der 18. Minute brachte Denis Fominych den Puck im Kasten unter, nachdem er schon zuvor zwei Gelegenheiten ungenutzt ließ.

Der Mitteldurchgang begann wie der erste – diesmal dauerte es 15 Sekunden bis zum Torjubel. Thomas Vrba schlenzte nach einem schönen Pass von Daniel Raus ein. 3:0 – bei der Überlegenheit der Leipziger deutete alles auf einen sicheren Sieg hin. Klassischer Fall von ,Denkste'. Wie aus heiterem Himmel stachen die Scorpions in Minute 30 zu, mit ihrer zweiten Torchance überhaupt. Plötzlich war es mit der Überlegenheit der Leipziger dahin. Chancen gab es nun für beide Teams, aus einem einseitigen wurde ein spannendes Match.

Match nahm an Härte zu

Galt auch fürs Schlussdrittel, in dem die Icefighters das 4:1 erzwingen wollten. Nur der Puck schaffte es nicht über die Linie. Selbst bei Überzahl – Leipzigs große Stärke beim Freitag-Sieg in Hannover – gelang diesmal nicht viel, auch ein Fünf gegen Drei blieb ohne Treffer. Dafür nahm das Match an Härte zu. Am Ende standen für die Hannoveraner 22 Strafminuten (Leipzig 10) plus zwei Spieldauerstrafen wegen hohen Stocks zu Buche. Der Song „Geh mal Bier hol'n“ (wird in der Fexcom-Arena gespielt, wenn der Gegner auf die Strafbank muss) wurde zum Dauerhit.

Dann endlich, acht Minuten vor Schluss, die Erlösung: Thomas Vrba erzielte das 4:1. Aber was war das für ein abgezockter Treffer! Der Tscheche umkurvte in aller Seelenruhe das Tor der Scorpions, lief Richtung blauer Linie und als alles (auch Scorpions-Keeper Dennis Korff) mit einem Zuspiel rechnete, schlenzte Vrba den Puck mit einer galanten Drehung ins Tor. Sah fast wie Zeitlupe aus. Am Ende verwalteten die Icefighters ihre Führung souverän, während sich ihre Fans schon für das erste Playoff-Halbfinale warm zu singen schienen.

„Es war ein großer Kampf. Hannover war stark und hatte sich gut auf unsere Stärken eingestellt. Wir mussten für unsere Tore viel Aufwand betreiben“, analysierte Icefighters-Coach Manfred Wolf. Das Halbfinale sei noch nicht in Sack und Tüten. „Hannover ist kein Gegner, der sich hinlegt und sich schlachten lässt.“ In der Form machen die Icefighters aber vielleicht doch aus den Scorpions Hackepeter.

Leipzig – Hannover 4:1 (2:0,1:1,1:0)

Tore: 1:0 Rau (1.), 2:0 Fominych (18.), 3:0 Vrba (31.), 3:1 Hungerecker (30.), 4:1 Vrba (52.)

Uwe Köster/Thomas Fritz

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