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Halle entlässt Trainer nach 0:7 in Leipzig

Eishockey Halle entlässt Trainer nach 0:7 in Leipzig

Für die Leipziger war es ein Schützenfest, für Halle die vernichtende Niederlage: Nach dem 7:0 der Icefighters gegen die Saalebulls am vergangenen Freitag haben die Hallenser am Montag Konsequenzen gezogen. Trianer Georgi Kimstatsch wurde mit sofortiger Wirkung entlassen.

Jubelnde Icefighters - niedergeschlagene Saale Bulls: Nach der Niederlage am Freitag hat Halle nun die Konsequenzen gezogen und seinen Trainer Georgi Kimstatsch gefeuert.

Quelle: Christian Modla

Taucha. Während die Icefighters nach dem umjubelten 7:0-Derbysieg am Freitag aus dem Feiern nicht mehr herauskamen, hatte die Klatsche in Halle Konsequenzen. Fast mit Ansage haben die Saale Bulls drei Tage nach der blutleeren Vorstellung in Taucha ihren Cheftrainer gefeuert. Die ersten Wetten liefen schon unmittelbar nach der Schlusssirene am Freitag, gestern Abend wurde es offiziell: Der Siebte der Eishockey-Oberliga Nord hat sich von Georgi Kimstatsch getrennt.

Die Leipziger Cracks feierten 24 Stunden nach dem Kantersieg bei der „Wir sind das Zelt“-Party in Taucha mit ihren Fans. Die Nachfeier nach der „Zeltrettung“ im Sommer hätte besser nicht getimed sein können.

Das Derby war dabei immer wieder Thema. „Eine perfekte Mannschaftsleistung“, sah Verteidiger Stephan Tramm als Schlüssel zum Erfolg. Nur ein Team war am Freitag wirklich auf dem Eis – die Spieler aus Halle wirkten seltsam abwesend. „Wir wussten, was es für ein wichtiges Spiel war“, ergänzte Tramm. „Es ist wichtig, mal kein Gegentor gefangen zu haben.“ Klare Derbysiege sind nicht so selten: Vorgänger Blue Lions bezwang Halle 2006/2007 8:0 und 9:1, die Icefighters gewannen vor gut zwei Jahren mal 8:1. Auch eine 2:8-Niederlage der Sachsen in Halle gehört zur Derby-Statistik.

Torhüter Kevin Beech, der in den vergangenen Wochen bereits eine große Steigerung hingelegt hatte, strahlte unheimlich viel Ruhe aus. Auf der Party wurde er mit Sprechchören gefeiert. Beech glänzte mit einem Comedy-Auftritt und als Sänger wie auch die Band rund um Ex-Icefighter und Gitarrenspieler Nicolas Sievers. Stürmerstar Hannes Albrecht legte als DJ groß auf. Eine Uffta und der Schlager „Wer nicht hüpft, kommt aus Halle“, ließ die Stimmung überkochen. Bis 3 Uhr ging es rund am Eiszelt. Mitten im Getümmel auch die beiden bestens gelaunten Geschäftsführer Falk Hanewald und André Krüll. „Mich freut es besonders auch für sie“, sagte Stürmer Nico Kolb.

Bis morgen haben Sven Gerikes Jungs frei, dann wird das letzte schwere Meisterrundenrundenspiel am Sonntag (18.30 Uhr) in Herne vorbereitet. Erst danach steht fest, ob die Icefighters direkt in die Playoffs einziehen.

Martin Bergau

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