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Hallensuche: Icefighters Leipzig prüfen Kohlrabizirkus als Spielstätte

Online-Petition läuft weiter Hallensuche: Icefighters Leipzig prüfen Kohlrabizirkus als Spielstätte

Bei der Suche nach einer dauerhaften Spielstätte ist neben einem Hallen-Neubau in Taucha oder Leipzig auch eine bekannte Leipziger Großimmobilie wieder im Gespräch: Der Kohlrabizirkus sei als Spielstätte nicht uninteressant, so Icefighter-Geschäftsführer André Krüll.

Eislaufen im Kohlrabizirkus, das gab es schon einmal: Blick in den "Eisdom" im Jahr 2002.

Quelle: André Kempner

Leipzig. Nachwehen des Interviews mit André Krüll, Geschäftsführer des Eishockey-Oberligisten Icefighters Leipzig. Es gibt Wasserstandsmeldungen zum Thema Eishalle. Bei der nun schon drei Jahre andauernden Suche nach einer Spielstätte ist neben Hallen-Neubau in Taucha oder Leipzig auch der historische Kohlrabizirkus neben der Alten Messe eine Option. „Das ist eine von mehreren Möglichkeiten. Wir müssen uns mit allem befassen, was nur irgendwie denkbar ist“, sagte Krüll, der entsprechende Gespräche mit dem Eigentümer, der Immobiliengruppe Richter, bestätigte. Den Kohlrabizirkus als Spielstätte nannte er „nicht uninteressant“.

In der in den Jahren 1929/1930 gebauten ehemaligen Großmarkthalle für Obst und Gemüse (bis 1994) fanden auch die Anfänge des wiederbelebten Leipziger Eishockeys Ende der 1990-er Jahre statt. Mit dem Einstieg in den Punktspielbetrieb im Jahr 2002 zogen die damaligen Blue Lions jedoch in die Messehalle 6 um. Der Umbau des technischen Baudenkmals Kohlrabizirkus sei schwierig und zu teuer, hieß es damals, auch wurden Probleme mit dem Abwasser befürchtet. Nun wird also erneut geprüft, was ein Umbau kostet. Erste Schätzungen gehen von rund einer Million Euro aus, was deutlich günstiger als ein Hallen-Neubau wäre.

Noch sei überhaupt nichts spruchreif, schwört André Krüll: „Wir schauen, was geht und was nicht geht. Wir sind weit davon entfernt, eine Lösung gefunden zu haben.“

Gleichzeitig hält der Oberligist an seiner Online-Petition für eine neue Eishalle in Leipzig fest. Perspektivisch müsse eine feste Halle her, "damit nicht nur der Eishockeysport, sondern auch das Freizeit- und Bildungsangebot der Stadt Leipzig weiterhin vielfältig bestehen bleiben kann", so die Sportler in ihrer Begründung. Ziel sei es, allen eislauffreudigen Leipzigern eine Fläche zu bieten. "Pro Saison kommen ca. 50.000 Zuschauer zu den Heimspielen des Drittligisten, der damit einer der Branchenführer in seiner Liga ist und mit einer entsprechenden ordnungsgemäßen Eisfläche (Gebäude) das Potenzial zu Höherem besäße", heißt es in der Petition weiter. Bis zum 16. März kann diese unterzeichnet werden. Seit dem Start vor gut einer Woche haben mehr als 2700 Personen die Petition unterstützt.

Von ukö / lyn

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