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Hallescher FC verliert nach großem Kampf gegen Frankfurt - Keine Zwischenfälle

Hallescher FC verliert nach großem Kampf gegen Frankfurt - Keine Zwischenfälle

Verloren und doch gewonnen: Fußball-Viertligist Hallescher FC ist im DFB-Pokal zwar durch ein 0:2 (0:2) gegen Eintracht Frankfurt ausgeschieden, hat für seinen couragierten Auftritt jedoch Lob geerntet.

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Halles Andis Shala und Eintrachts Anderson im Kopfballduell.

Quelle: dpa

Halle/Saale. Theofanis Gekas beendete am Samstag mit einem späten Doppelpack die Pokal-Träume der Hallenser. Vor 2800 Zuschauern im ausverkauften Stadion im Bildungszentrum traf der Grieche zunächst per Foulelfmeter (85. Minute) und in der 90. Minute zum 2:0-Endstand.

Zudem ging das Sicherheitskonzept für die als Risikospiel eingestufte Partie auf. 257 Eintracht-Fans waren nach Polizeiangaben im Stadion. Dort blieb es ebenso friedlich wie in der Stadt. Rund 200 ohne Eintrittskarten mit dem Zug angereiste Frankfurter Ultras wurden am Bahnhof aufgehalten und verfolgten das Spiel am Radio, ehe sie wieder nach Hause geschickt wurden.

„Wir haben unsere zwei Ziele erreicht“, erklärte HFC-Präsident Michael Schädlich in einem Gefühlsmix aus Enttäuschung über die Niederlage und Erleichterung über ein gutes Spiel und ausgebliebene Zwischenfälle. „Wir sind gegen die Eintracht nicht untergegangen und konnten sogar spielerische Akzente setzen. Unser Sicherheitskonzept war ein voller Erfolg. Während der 90 Minuten ist es im Stadion ruhiggeblieben. Es ist jedoch bitter, durch so einen Strafstoß auszuscheiden. Man kann den Elfmeter sicherlich geben, muss es aber nicht“, erklärte befand der Clubchef.

Gekas hatte die Frankfurter fast im Alleingang vor einer Blamage bewahrt. Der Grieche holte zunächst den Strafstoß heraus, als der hallesche Keeper Darko Horvat etwas zu ungestüm attackierte, und verwandelte den Elfmeter eiskalt. Beim zweiten Treffer kurz vor dem Abpfiff profitierte Gekas von einem Missverständnis zwischen Patrick Mouaya und Horvat.

„Wir waren durch den 3:0-Erfolg von Halle im Test gegen Kassel und das Ausscheiden der Wolfsburger bei RB Leipzig, das ich selbst auf der Tribüne verfolgte, doppelt gewarnt. Trotzdem haben wir vor der Pause zu langsam und zu unpräzise gespielt und erst in der zweiten Halbzeit dominiert. Halle hat uns vor allem über die rechte Angriffsseite vor Probleme gestellt“, urteilte Eintracht-Trainer Armin Veh.

Der Außenseiter besaß durch Toni Lindenhahn (9.), den überragenden Michael Preuß (27.) und Maik Wagefeld (49.), dessen Schuss an den Pfosten krachte, gute Gelegenheiten, um in Führung zu gehen. „Wir haben uns gewehrt. Meine Mannschaft hat engagiert und couragiert gespielt. Für eine Sensation hätte jedoch der Schuss von Wagefeld ins Tor gehen müssen. Am Ende hat man den Unterschied gesehen. Das Ergebnis geht dann doch in Ordnung“, sagte HFC-Trainer Sven Köhler.

dpa

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